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Beautylexikon: Strobing

Strobing als Make-up-Variante

Der Begriff 'strobing' wird in der Regel mit 'contouring' in Verbindung gebracht. Im Gegensatz zu diesem wird beim Strobing nicht mit dunklen Akzenten, sondern mit glänzenden und hellen Effekten gearbeitet. Strobing eignet sich für die verschiedensten Hauttypen und bringt einen gewissen Leuchteffekt ins Gesicht.

Was ist Strobing?

,strobing' leitet sich vom englischen ,strobe' ab und bedeutet so viel wie 'Stroboskop'. Ziel ist es, Gesichtspartien mit einem Highlighter hervorzuheben. Dadurch werden Lichteffekte gesetzt, die das Gesicht frisch und leuchtend wirken lassen sollen. Damit ist Strobing strenggenommen das Gegenteil von Contouring. Während beim Contouring mit aufwändigen Schminktechniken durch dunklere Schatten Tiefe und Konturen erzeugt werden, hebt man beim Strobing durch gezielte Highlights die Vorzüge hervor. Strobing ist einfacher umzusetzen als Contouring, wirkt zumeist natürlicher und ist alltagstauglich.

Was braucht man dafür und für wen eignet es sich?

Strobing erfordert keine großen Vorkenntnisse und ist schnell gemacht. Alles, was man dafür braucht:

- eine leichte Foundation im passenden Hautton;

- den Highlighter in Puder- oder Cremeform, etwas heller als der Hautton;

- für Puder-Highlighter: einen guten, nicht zu breiten Schminkpinsel;

- ergänzend eventuell Rouge und Lippenstift – beides in unauffälligen, natürlichen Tönen.

Strobing eignet sich für fast alle Gesichtsformen und Hauttypen. Komplikationen können lediglich bei fettiger Haut auftreten. Im Zusammenspiel mit dem Glow-Effekt des Strobings glänzen fettige Hautstellen sonst schnell noch mehr.

Wie geht man beim Strobing vor?

Zuerst wird eine leichte Foundation (oder ein Primer) aufgetragen, damit der Teint schön gleichmäßig wirkt. Anschließend betonen Sie mit dem Highlighter die Gesichtspartien, auf die am meisten Licht scheint. Was man hervorheben will, ist jedem selbst überlassen. Typischerweise setzt man die Strobing-Highlights auf Nasenrücken, Wangenknochen, Amorbogen (die Einkerbung an der Oberlippe), Kinn und unter den Augenbrauen. Dabei sollten Sie nur wenig Highlighter verwenden und gut verblenden. Schmale Gesichter wirken voller, wenn Sie die Schläfen betonen. Ein breites Gesicht können Sie durch die Strobing-Methode feiner wirken lassen, indem Sie die Wangenknochen stärker hervorheben. Abschließend können Sie noch etwas Rouge und einen Lippenstift in natürlichem Ton auftragen.

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