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Beautylexikon: Spliss

Spliss: wenn das Haar gesplittert ist

Spliss ist ein gängiges kosmetisches Problem, das vor allem bei langen Haaren auftritt. Unterschiedliche Ursachen sorgen dafür, dass die Haarspitzen gespalten sind und glanzlos erscheinen. Mit Pflegeprodukten und regelmäßigen Friseurbesuchen lässt sich dies jedoch vermeiden.

Gründe für die reversible Schädigung des Haars

Spliss ist eine Schädigung des Haars, die sich in der Aufteilung der Haarspitze sichtbar macht. Unabhängig von der Ursache fühlen sich die Spitzen trocken und spröde an. Sie zerfasern und die schützende Schuppenschicht um das Haar verschwindet. Ein erstes Anzeichen einer Ausbildung von Haarspliss ist ein Farbverlust in den Haarspitzen. Die Haarfasen sind aufgebrochen und die Haarpigmente verschwinden an den beschädigten Stellen. Diese Spaltung der Haare begründet sich in einer Überstrapazierung, die durch thermische, mechanische und chemische Ursachen entsteht. So können Haarspitzen Schaden nehmen, wenn sie immer wieder an den Schultern reiben oder von der Handtasche eingeklemmt werden. Auch Sonne und Wind können Haarspliss provozieren.

Mit Pflegeprodukten Spliss vorbeugen

Im Handel ist eine breite Auswahl an Pflegeprodukten erhältlich, mit denen einer Splissbildung vorgebeugt werden kann. Dazu gehören milde Shampoos, pflegende Haarspülungen und Haarkuren, die zur Geschmeidigkeit der Haare beitragen. Auch Produkte mit Honig, Kokosextrakten, Gelee Royal oder Salbei können die Gesundheit der Haare positiv beeinflussen.

Gewohnheiten ändern zur Splissvorbeugung

Nicht nur Pflegeprodukte können gegen Spliss vorbeugen, sondern auch kleine Veränderungen im Alltagsleben. Haare sollten nicht der starken Sonneneinwirkung ausgesetzt werden. Wer langes Haar hat und Sport treibt, sollte es hochbinden und so ein Scheuern auf der Bekleidung vermeiden. Glatte Bettwäsche verhindert zusätzlich eine Splissbildung, da die Haare sich weniger am Stoff reiben. Nach der Haarwäsche sollten Sie das nasse Haar vorsichtig trocken drücken, anstatt es heftig zu rubbeln. Ein abgerundeter Zackenkamm minimiert ebenfalls die Splissbildung.

Spliss effektiv behandeln

Sind die Haarspitzen bereits gespalten, kann ein spezieller Conditioner unter Umständen das zerfaserte Haar im eingeschränkten Maße reparieren. Alternativ dazu gibt es Hair-Repair-Shampoos, die in der Regel die Haarspitzen nur zusammenkleben. Das optische Ergebnis hält so nur bis zur Haarwäsche. Einige Friseursalons bieten mit der Spliss-Cut-Methode eine Schneidetechnik mit einer heißen Friseurschere an, die die gespalten Spitzen durch ein Verschweißen verschwinden lassen kann. Dies gelingt jedoch nur bei einem gering ausgeprägten Spliss. Letztlich bleibt in der Regel nur eine Behandlungsalternative: Die gebrochenen Haarspitzen müssen der Schere zum Opfer fallen.

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