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Beautylexikon: Salicylsäure

Salicylsäure hilft bei Problemhaut

Besonders junge Menschen leiden oft an Akne. Der Wirkstoff Salicylsäure wirkt sich äußerst positiv auf das Hautbild aus. Auch bei zu dicker und störender Hornhaut, zum Beispiel an den Füßen, kann Salicylsäure zum Einsatz kommen.

Woher kommt der Begriff Salicylsäure?

Salicylsäure wird eine hohe Wirksamkeit bei Hautproblemen zugeschrieben. Anfänglich wurde sie aus einem Bitterstoff der Weiderinde hergestellt. Ihr Name leitet sich aus dem lateinischen Wort 'Salix' – das Wort für 'Weide' – und dem griechischen Wort 'hyle' ab. Letzteres steht für den Begriff 'Holz'.

Was ist Salicylsäure?

Salicylsäure kommt in den verschiedensten Pflanzen vor und gilt als Pflanzenhormon. Sie wird synthetisch aus Kohlenstoffdioxid und Natriumphenolat hergestellt. Früher erfolgte ihre Gewinnung auf natürliche Art und Weise. Sie gilt als entzündungs- und gerinnungshemmend, schmerzstillend, ätzend und hornhautauflösend. Dank dieser Eigenschaften, die sich positiv auf die Haut auswirken, hat dieser Stoff seinen festen Platz in der Kosmetik gefunden.

Welche Besonderheiten gibt es in Bezug auf Salicylsäure?

Produkte mit Salicylsäure sind im Prinzip für jeden Hauttyp geeignet. So wird der Stoff gerne Shampoos, Peelings, Lotions oder Cremes zugesetzt. Bei besonders empfindlicher oder trockener Haut kommen jedoch Produkte mit einer niedrigeren Salicylsäure-Konzentration infrage.

In welchem Bereich der Kosmetik findet Salicylsäure Anwendung?

Akne kennt fast jeder – besonders in der Pubertät trifft sie fast jeden von uns. Grund dafür ist eine verstärkte Talgproduktion der Haut. Infolgedessen verstopfen die Poren und es bilden sich Mitesser, die sich entzünden können. Durch diesen Vorgang entstehen Pickel. Wenn auf diese Stelle Salicylsäure aufgetragen wird, können aufgrund der ätzenden Wirkungen die Verbindungen der Hautzellen aufgelöst werden. Durch ihre entzündungshemmenden Wirkstoffe heilt der Pickel danach schneller ab. Ferner hat Salicylsäure die Eigenschaft, sich in geringen Mengen in der Haut anzureichern und so der Entstehung neuer Pickel und Entzündungen entgegenzuwirken. Aber nicht nur bei Akne kommt Salicylsäure zur Anwendung. Auch bei Hornhaut an den Füßen wird sie erfolgreich eingesetzt, um die verhärteten und rauen Hautschichten aufzuweichen. Aus diesem Grund ist sie in vielen Fußpflegecremes enthalten. In hoher Konzentration kann man mit Salicylsäure auch Hühneraugen behandeln.

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