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Beautylexikon: Rasierseife

Rasierseife – die etwas andere Art von Rasierschaum

Rasierseife liefert einen sehr ergiebigen Schaum für die Nassrasur. Doch Seife zum Rasieren klingt altmodisch? Ist es aber nicht. Im Gegenteil: Spätestens mit steigendem Umweltbewusstsein hat auch die Rasierseife aktuell wieder an Bedeutung gewonnen.

Was genau ist Rasierseife?

Rasierseife ist ein alkalisches Hilfsmittel für die Nassrasur. Ähnlich wie Rasiergel wird die Seife zusammen mit Wasser zum Rasierschaum. Die aufgeschäumte Rasierseife weicht die Haarstruktur auf und erleichtert damit eine gründliche Rasur. Zudem spendet der Schaum Feuchtigkeit und pflegt die Haut dank wertvoller Inhaltsstoffe. Aufgetragen wird Rasierseife mit einem Pinsel, wobei zunächst der Schaum aufgeschlagen wird.

Besonderheiten und Vorteile von Rasierseife

Da die Rasierseife mit dem Pinsel aufgeschäumt wird, entsteht ein sehr dichter, gar sahnig wirkender Rasierschaum. Dieser eignet sich besonders gut für sehr harte Barthaare, denn der feste Schaum weicht diese länger ein. Zusätzlich sind die Inhaltsstoffe der Seife kombiniert mit der Bewegung des Pinsels besser geeignet, um Fett und Talg aus dem Gesicht zu entfernen. Folglich können die Barthaare die Feuchtigkeit des Schaums intensiver aufnehmen. Außerdem von Vorteil: Rasierseife hat weniger Zusatzstoffe als der klassische Schaum aus der Dose. Dadurch ist sie besonders gut verträglich und eignet sich vor allem bei empfindlicher Haut. Wer also nach der Nassrasur an Hautirritationen oder kleinen Pickelchen leidet, sollte den Versuch mit Rasierseife wagen. Auch nicht zu unterschätzen ist, dass die feste Seife im Gegensatz zu Rasierschaum im Handgepäck erlaubt ist. Somit ist sie der ideale Begleiter für unterwegs. Dazu kommen die bessere Umweltverträglichkeit und auf lange Sicht sogar einige Euros, die sie dabei sparen.

Anwendungshinweise

Rasierseife ist immer in Verbindung mit einem Rasierpinsel zu verwenden. Nur so erhalten Sie den gewünschten Schaum. Dazu feuchten Sie den Pinsel zunächst an und führen ihn schließlich mit kreisenden Bewegungen über die Seife. Doch Vorsicht: Das Wasser sollte nicht zu heiß sein, da sonst die Seife zu Verklumpungen neigt. Nach der Anwendung sollte die Seife am besten in einer passenden Seifen- beziehungsweise Rasierschale aufbewahrt werden. Das schützt vor dem Aufweichen der Seife, vor Verunreinigungen und ungewünschten Verformungen.

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