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Beautylexikon: Q-Tip (Wattestäbchen)

'Q-Tips': kleine Helfer beim Schminken und für andere Notfälle

Die praktischen 'Q-Tips' sind sofort zur Hand, um Notfälle beim Schminken oder bei anderen Tätigkeiten zu verhindern. Sie eignen sich außerdem für die Pflege von Säuglingen. Dies war eigentlich auch ihre ursprüngliche Aufgabe.

'Q-Tips' sind fast 100 Jahre alt

'Q-Tips' gibt es schon seit den 1920er Jahren. Nicht nur im englischsprachigen Raum werden die Wattestäbchen so genannt. Das Q steht als Kürzel für 'Quality', also Qualität, und mit 'Tip' werden die mit Watte umwickelten Enden bezeichnet. Auch die Produkte, die nicht von der Originalfirma hergestellt werden, kennen Sie heute unter dem Namen 'Q-Tip'. Im Allgemeinen handelt es sich dabei um Kunststoffstäbchen mit fester Watte an beiden Enden. Manchmal sind diese Stäbchen auch aus Papier oder Holz gefertigt. Die Watte besteht entweder aus reiner Baumwolle oder aus Kunststoff.

Die Erfindung der 'Q-Tips'

Der Erfinder der Wattestäbchen war Leo Gerstenzang. Er sah dabei zu, wie seine Gattin Watte um einen Zahnstocher wickelte, um damit ihrem Baby die Ohren zu reinigen. Gerstenzang baute eine Maschine, die die Watte um Holzstäbchen wickelte, und begann mit dem Vertrieb der 'Q-Tips'. Bis heute werden die Stäbchen gerne für die Baby-Pflege benutzt. Weitere Einsatzbereiche neben der Pflege und Kosmetik fanden sich bei Bastelarbeiten und bei der Reinigung von elektrischen Kleingeräten. Eine spezielle Variante der Wattestäbchen kommt bei der Speichelprobe zum Einsatz: Hierbei handelt es sich um einzeln verpacktes 'Abstrichbesteck'.

Die Beschaffenheit der 'Q-Tips'

Für die Herstellung der 'Q-Tips' gibt es eine Norm, allerdings dient diese nur als Empfehlung, ist also nicht verpflichtend. So gibt es Wattestäbchen mit besonders fester Baumwollwatte, die extrem saugfähig ist und nicht aufquillt, auch wenn sie mit Lösungsmittel in Kontakt kommt. Andere 'Q-Tips' sind deutlich dicker und weicher. Die verschiedenen Arten der Wattestäbchen sind üblicherweise in einer eckigen oder runden Plastikdose oder als Nachfüllpackung in einer großen Tüte erhältlich.

Wenn schnelle Hilfe gefragt ist

Mit 'Q-Tips' lassen sich beispielsweise kleine 'Mascara'-Flocken von der Gesichtshaut entfernen, ohne dass das Make-up dabei verwischt wird. Bei kleinen, blutenden Schnitten kommen die schmalen Wattestäbchen ganz nah an die Wunde heran, um die umliegende Haut vorsichtig zu säubern. Viele Menschen nutzen die 'Q-Tips' für die Ohrenreinigung; davon wird jedoch abgeraten. Auch wenn die Stäbchen flexibel sind, kann es im Gehörgang zu Verletzungen und zu darauf folgenden Entzündungen kommen.

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