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Beautylexikon: Poren

Poren – mehr als einfache Hautöffnungen

Wir finden unsere Poren oft lästig: wenn sie zum Beispiel im Gesicht deutlich sichtbar sind oder wenn sie verstopfen und sich Pickel und Mitesser bilden. Doch die Poren unserer Haut erfüllen wichtige Funktionen.

Aufbau und Funktion der Haut

Die Haut ist das größte Organ des Menschen. Sie schützt den Körper vor schädlichen äußeren Einflüssen und übernimmt eine Reihe weiterer, lebenswichtiger Aufgaben:

- Schutz des empfindlichen Körpergewebes vor Verletzungen (Druck, Stoß, Reibung), chemischen Schädigungen, Sonnenstrahlung

- Isolierung, Schutz vor Kälte und Hitze

- Schutz vor Mikroorganismen

- Schutz vor dem Austrocknen

- Nervenzellen vermitteln den Tastsinn und das Wahrnehmen von Temperaturen

Um ihre Funktionen ideal erfüllen zu können, ist die Haut aus mehreren Schichten aufgebaut. Die oberste Schicht (Oberhaut) ist eine dünne, schützende Hornhautschicht. Darunter liegt die dickere Lederhaut, in die die Hautdrüsen eingebettet sind. Die unterste Schicht (Unterhaut) besteht aus Fetteinlagerungen und Bindegewebe. Sie isoliert den Körper und dient als Polster.

Welche Funktion haben Poren?

Warum braucht die Haut Öffnungen in Form von Poren? Der Grund sind die in der Lederhaut befindlichen Haarwurzeln, Schweißdrüsen, Talgdrüsen und Duftdrüsen. Haare wachsen durch Poren nach außen. An den Haarwurzeln befinden sich Talgdrüsen. Diese geben Talg durch die Hautporen nach außen ab. Talg sorgt dafür, dass die Haut geschmeidig bleibt und nicht austrocknet. Durch andere Poren wird Schweiß abgegeben. Schweiß kühlt den Körper und ist deshalb sehr wichtig für die Wärmeregulation.

Wenn die Poren Probleme machen

Die Poren, die wir auf der Haut sehen, sind die sichtbaren Enden der Ausführgänge von Talg- und Schweißdrüsen. Sie sind deshalb essenziell wichtig für die Funktion der Haut. Ein rein optisches Problem stellt es dar, wenn Poren im Gesicht sehr groß und deutlich sichtbar sind. Die Porengröße kann nur bedingt kosmetisch beeinflusst werden, da sie erblich festgelegt ist. UV-Licht vergrößert auf Dauer die Poren. Wer Solarien meidet und sich direkter Sonneneinstrahlung nur geschützt aussetzt, der wird langfristig ein feineres Hautbild haben. Unsere Poren können lästig sein, wenn sie verstopfen und sich Pickel oder Mitesser bilden. Wer vermehrt zu Pickeln oder Mitessern neigt, der sollte sich am besten beim Hausarzt oder einer Kosmetikerin beraten lassen.

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