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Beautylexikon: Pigmentflecken (Altersflecken)

Pigmentflecken: Ursachen und Behandlungsmethoden

Bei Alters- oder Pigmentflecken handelt es sich um gutartige Pigmentstörungen in der Haut, die für gewöhnlich harmlos sind und daher keiner Behandlung bedürfen. Sie kommen am häufigsten bei Menschen über 40 vor, aber auch weitaus jüngere Frauen und Männer können betroffen sein. Aus kosmetischen Gründen suchen viele Menschen nach Behandlungsmethoden.

Wie entstehen Pigmentflecken?

Wird die Haut UV-Strahlung ausgesetzt, wie sie etwa im Sonnenlicht und in Solarien vorkommt, kommt es in der Oberschicht der Haut zur vermehrten Bildung des braunen Pigments Melanin. Auf diese Weise sollen die in den tieferen Schichten der Haut gelegenen Zellen vor den negativen Auswirkungen der Strahlung geschützt werden. Wirkt das Sonnenlicht über viele Jahrzehnte auf die Haut ein, können chronische Lichtschäden entstehen: Das in der Oberhaut eingelagerte Melanin wird vom Körper nicht mehr vollständig abgebaut, sodass es zu unregelmäßigen Verdickungen kommt – den Alters- oder Pigmentflecken.

Altersflecken effektiv vorbeugen

Die beste Vorbeugung gegen Pigmentstörungen besteht in einem intensiven Schutz vor der Sonne. Eine gute Sonnenschutzcreme mit hohem Lichtschutzfaktor (LSF) ist dabei besonders wichtig. Wer sich ohne Sonnencreme zehn Minuten in der Sonne aufhalten kann, ohne dass die Haut Schaden nimmt, kann sich durch das Auftragen einer Creme mit Lichtschutzfaktor 30 theoretisch 300 Minuten der Sonne aussetzen. Die errechneten Zeitangaben sollten jedoch nie ganz ausgereizt werden. Außerdem gilt: Der Sonnenschutz muss regelmäßig erneuert werden, insbesondere bei Kontakt mit Wasser oder bei starkem Schwitzen. Zusätzlich zur Sonnencreme können und sollten Sie jedoch noch weitere Maßnahmen ergreifen, um die Haut vor der schädlichen UV-Strahlung zu schützen. Tragen Sie beispielsweise einen Sonnenhut, meiden Sie zwischen elf und 15 Uhr die direkte Sonne und setzen Sie eine Sonnenbrille auf.

Chemisches Peeling, Bleaching & Co.: Behandlungsmöglichkeiten

Da Altersflecken kein gesundheitliches Risiko darstellen, ist eine Behandlung eigentlich nicht notwendig. Viele Menschen empfinden die Pigmentstörungen jedoch als Schönheitsmakel und möchten diese daher entfernen lassen. Es gibt mehrere Möglichkeiten: die Lasertherapie, Bleichcremes und chemische Peelings. Bei der Lasertherapie werden die Melanineinlagerungen aufgebrochen. Es kommt zu einer gewünschten Entzündungsreaktion, die zur Folge hat, dass die Pigmenttrümmer abtransportiert werden. Während diese Form der Therapie von einem Hautarzt durchgeführt werden muss, können Bleichcremes auch in Eigenregie angewendet werden. Sie enthalten Wirkstoffe wie beispielsweise Hydrochinon oder Brunnenkresseextrakt, die die Flecken aufhellen – ein sichtbarer Effekt macht sich jedoch nur bei hochwertigen Cremes und meist erst nach vielen Wochen bemerkbar. Ein chemisches Peeling wirkt schneller, ist jedoch auch eine größere Strapaze für die Haut: Die obersten Hautschichten werden mithilfe von Fruchtsäuren abgelöst, sodass sie sich anschließend neu bilden.

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