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Beautylexikon: Pickel

Den Pickeln auf den Grund gehen

Pickel sind längst nicht nur ein Problem von pubertierenden Jugendlichen. Auch Erwachsene leiden häufig unter den unschönen Pusteln, die Gesicht, Rücken und manchmal sogar den ganzen Körper betreffen können. Für die Entstehung von Pickeln und Mitessern gibt es vielfältige Ursachen, die oftmals auch in den Lebensumständen der Betroffenen verankert sind.

Ein Pickel – was ist das eigentlich genau?

Alternativ zu der Bezeichnung Pickel wird auch der Begriff Pustel verwendet. Pickel mit einem schwarzen Kopf bezeichnet man auch als Mitesser, da in früheren Zeiten davon ausgegangen wurde, dass sie von Parasiten verursacht werden. Diese Annahme konnte aber rasch widerlegt werden. Mitesser entstehen genau wie Pickel durch verstopfte Talgdrüsen, in denen sich der überschüssige Talg so lange sammelt, bis die Pustel aufbricht. Bei den meisten Menschen bilden sich von Zeit zu Zeit immer mal wieder Pusteln auf der Haut – kommt es aber zu einer auffälligen Menge und Ausprägung im Gesicht oder gar am ganzen Körper, sprechen Experten von Akne (aus dem Lateinischen für Blüte). Gerade in der Pubertät leiden viele Jugendliche an Akne. Grund dafür ist die Umstellung der Hormone, die vorübergehend für die Hautunreinheiten verantwortlich ist. Diese klingen nach ein oder zwei Jahren meist wieder von alleine ab. Erwachsene können jedoch ebenfalls Akne bekommen.

Wie entstehen Pickel?

Entdeckt man ab und an mal einen Pickel im Gesicht, ist das ganz normal, denn die Haut reagiert damit auf innere und äußere Einflüsse. So stellen zum Beispiel viele Frauen kurz vor ihrer Periode eine verstärkte Bildung von Pusteln im Kinnbereich fest, für die bestimmte Hormone verantwortlich sind. Auch die Ernährung kann Einfluss auf die Haut und deren Erscheinungsbild nehmen. Stark fetthaltige Nahrungsmittel wie Pommes frites, Kartoffelchips und Co. tragen bei vielen Menschen dazu bei, dass kurz nach dem Verzehr verstärkt verstopfte Talgdrüsen zu beobachten sind.

Pickeln vorbeugen

Um Pickeln vorzubeugen, empfiehlt sich eine gesunde Ernährung und Lebensweise. Ausreichend Körperhygiene kann ebenfalls dazu beitragen, das Hautbild zu verbessern und die Ausbildung von Pusteln zu verringern. Milde Waschlotionen und pH-neutrale sowie seifenfreie Gels sollten daher in keinem Badezimmer fehlen. Handelt es sich jedoch um Akne, ist der Gang zum Hautarzt ratsam, denn Akne ist eine Hauterkrankung, die einer angemessenen Behandlung bedarf.

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