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Beautylexikon: Perücke

Haarersatz oder Kostümierung: mit Perücken gut aussehen

Perücken können Sie entweder wie Ihre echten Haare im Alltag tragen und je nach Anlass schön frisieren. Ausgefallene Perücken werten hingegen viele Kostüme auf. Mit den verschiedensten Frisuren schlüpfen Sie in immer neue Rollen.

Die Geschichte der Perücke

Der Begriff der Perücke hat seinen Ursprung im 17. Jahrhundert und stammt aus Frankreich. Mit dem Wort 'Peruque' wurde der Haarschopf bezeichnet, allerdings handelte es sich damals meistens um eine künstliche Kopfbedeckung. Diese Zweitfrisur, die damals en vogue war, trug vor allem der Adel. Heute gibt es vielfältige Perücken, die im Alltag oder als Kostümierung zum Einsatz kommen. Dabei handelt es sich immer häufiger um hochwertige Echthaar-Perücken, die Sie ebenso wie die eigenen Haare individuell frisieren können. Mit Glätteisen oder Lockenwicklern lassen sich immer wieder neue Frisuren gestalten. Bei den meisten Langhaar- und Kurzhaar-Perücken ist dieses Frisieren jedoch nicht unbedingt nötig, denn oft bieten sich diese Zweitfrisuren fertig gestylt als praktische Alternative an, mit der Sie ohne Aufwand stets rundum gepflegt aussehen.

Natürlicher Look, gepflegtes Haar

Die modernen Perücken für die Dauernutzung im Alltag sind üblicherweise aus Echthaar gefertigt. Unter anderem kommen sie nach einem starken Hausausfall zum Einsatz, der beispielsweise nach einer chemotherapeutischen Behandlung auftritt. Die praktische Frisur ist sozusagen jederzeit einsatzbereit und ermöglicht ein sicheres Auftreten. Auch Frauen, die mit ihren eigenen Haaren nicht zufrieden sind, entscheiden sich manchmal dafür, eine Perücke zu tragen. Dünnes oder schlecht gefärbtes Eigenhaar kann damit verdeckt werden. Durch das längere oder glänzendere Perückenhaar wirkt die Gesamtoptik oft frischer.

Die stilvollen Perücken aus Echthaar oder Kunsthaar zeichnen sich durch ein angenehmes Tragegefühl aus und lassen sich passend zum persönlichen Geschmack und zur Lieblingsmode auswählen. Sie erlauben es Ihnen außerdem, neue Frisuren zu testen, ohne sich tatsächlich die Haare schneiden oder färben zu müssen. Falls Ihnen die Perücke nicht gefällt, wissen Sie, dass dieses Haar-Experiment nichts für Sie ist – so sparen Sie sich nicht nur den Weg zum Friseur, sondern auch eine große Enttäuschung, wenn dieser das Ergebnis nicht mehr rückgängig machen kann.

Perücken für Kostümierungen

Für besondere Veranstaltungen wie Maskenbälle, Karneval oder Theater gibt es auffällige Perücken in bunten Farben und mit verrückten Extras. Wilde Locken in leuchtendem Gelb oder Orange sind ebenso erhältlich wie blauschwarze, glatte Haare, die an alte Indianerfilme erinnern. Auch die traditionellen, graugelockten Richter-Perücken sind immer wieder gefragt, wenn klassische Kostümfeste gefeiert werden. Unter einer solchen Kopfbedeckung nehmen Sie eine andere Identität an und spielen mit glamourösen oder lustigen Effekten. Bei der Auswahl einer solchen Kostümperücke geht es aber auch um ein komfortables Tragegefühl: Am besten passt die Kopfbedeckung, wenn sie nicht zu schwer ist und noch etwas Luft an ihre Kopfhaut kommt.

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