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Beautylexikon: Permanent-Make-up

Permanent-Make-up: ganz besondere Tattoos

Unter Permanent-Make-up versteht man besondere Tätowierungen in der Kosmetik, die im Gesicht erfolgen und einen langanhaltenden Look ermöglichen. Insbesondere die Brauen, Lippen und Augen werden behandelt. Für gewöhnlich halten diese Tattoos zwischen ein bis drei Jahren. Beim Permanent-Make-up handelt es sich um eine kosmetische Behandlung, die auch als Conture-Make-up oder Pigmentierung bezeichnet wird. Die Kosmetikerin oder der Kosmetiker nimmt dafür eine leichte Tätowierung der oberen Hautschichten im Gesicht vor. Obgleich es Tätowierungen sind, unterscheiden sie sich von den herkömmlichen Tattoos. So dringen die Nadel und damit die Farbe nicht so tief in die Haut ein. Aus diesem Grund verblasst das Permanent-Make-up nach wenigen Jahren. Sollten Sie die Farbe erhalten wollen, müssen sie sich nachstechen lassen.

So funktioniert Permanent-Make-up

Permanent-Make-up bieten Kosmetikerinnen und Kosmetiker mit einer speziellen Ausbildung an. Sie verfügen über besondere Geräte, mit denen sich die Farbe in die Epidermis bzw. die oberste Hautschicht bringen lässt. Die oberste Hautschicht erneuert sich stetig, sodass die Pigmentierung mit der Zeit verschwindet. Aus Mineralien setzen sich die verwendeten Farben zusammen. Diese sind für die Anwenderinnen sehr gut verträglich. Für einen natürlichen Look wird die eingesetzte Farbe an das jeweilige Hautbild angepasst. Um das Infektionsrisiko auf ein Minimum zu reduzieren, sind die Nadeln in seriösen Kosmetikstudios frisch, neu und allergiegetestet. Daher ist es besonders wichtig, ein vertrauenswürdiges Kosmetikstudio zur Behandlung aufzusuchen.

Die typischen Anwendungsgebiete für Permanent-Make-up

Die typischen Anwendungsgebiete für Permanent-Make-up sind die Brauen, Lippen und Augen. Für gewöhnlich werden die Partien geschickt nachgezeichnet. Dadurch wirken sie nicht geschminkt, aber geordnet. Konturen gewinnen an Form und verkürzen das Schminken am Morgen. Einige Frauen entfernen sich zudem die kompletten Brauen und lassen sie im Anschluss mithilfe des Permanent-Make-ups nachmalen. Andere nutzen die Farbe zur Auffüllung der Brauen. Eine Linie entlang der Lippen kann ihre Form und Größe leicht verändern. Am unteren Wimpernkranz dient eine feine Linie als Kajal-Ersatz.

Mit Schmerzen und hohen Kosten verbunden

Permanent-Make-up gehört zu den teuren Anwendungen eines Kosmetikstudios. Je nach der gewünschten Behandlung liegen die Kosten schnell bei einigen hundert Euro. Dafür erhalten Sie in der Regel jedoch eine gut ausgebildete Fachkraft, die exakt und sauber arbeitet. Doch selbst diese kann nicht vermeiden, dass Sie Schmerzen bei der Behandlung und noch Stunden danach empfinden. Die Pigmentierung kann Rötungen und Schwellungen verursachen. Auch mit Herpes kann der Körper darauf reagieren.

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