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Beautylexikon: Peeling (Scrub)

Peeling – Glättung, Reinigung und Pflege in einem Schritt

Als Peeling, 'Scrub' oder Schälkur bezeichnet man eine kosmetische Anwendung, bei der Reinigungscremes mit feinen Schleifpartikelchen verwendet werden. Dabei werden die Poren gesäubert, alte und abgestorbene Hautzellen werden sanft entfernt und die Regeneration der Haut wird angeregt.

Wie kam das Peeling zu seinem Namen?

Der Begriff 'Peeling' leitet sich vom englischen Verb 'to peel' ab, was unter anderem 'ablösen' bedeutet. Alte Hautzellen werden also von der Haut gelöst, um die gesunde Haut freizulegen. Das macht die Haut wieder strahlend. 'To Scrub' ist ebenfalls ein englischer Begriff, der auf Deutsch 'schrubben' bedeutet. In englischsprachigen Ländern heißt der kosmetische Vorgang übrigens 'Exfoliation'.

Peelingeffekte unterschiedlich erzielen

Moderne Peelings kommen häufig ohne Peelingkörner aus – hier werden Enzyme oder Fruchtsäuren eingesetzt, welche bei richtiger Anwendung und Dosierung sanfter zur Haut sind und besser in den tieferen Schichten der Haut wirken können. Grobe Bürsten, Luffa-Handschuhe oder feinere Bürstchen erzeugen den Peelingeffekt mechanisch, sodass kein spezielles Peeling-Gel benötigt wird. Ziel aller 'Scrubs' ist ein verfeinertes, jünger wirkendes und strahlenderes Hautbild.

Die Zusammensetzung von Peelings oder 'Scrubs'

Je nach Verwendungszweck besteht ein Peeling aus verschiedenen Inhaltsstoffen. In herkömmlichen 'Scrubs' zum Auftragen auf die Haut finden Sie vor allem feinen Quarzsand, gemahlene Oliven- oder Aprikosenkerne, 'Totes Meer'-Salz, Holzmehl oder feines Mehl vom Bimsstein. Peeling für die empfindliche Gesichtshaut beinhaltet im Gegensatz zu Körperpeelings feinere und kleinere Körnchen. Um eine optimale Pflegewirkung zu erzielen, werden die Partikel als Paste oder Creme auf der Grundlage pflegender Öle, Salben oder Gele produziert und mit Wirkstoffen versehen, welche einen positiven Einfluss auf die Haut haben. So können hautstraffende Peelings Koffein oder Grapefruitöl enthalten, 'Scrubs' gegen unreine Haut Heilerde oder Kamille.

Welche Arten von Peelings gibt es?

Beim 'Body-Scrub' werden gröbere Peelingkörner eingesetzt. Auch eine Verbesserung des Hautbildes bei unreiner oder schlaffer, alternder Haut kann mit diesen Produkten erzielt werden. Durch eine gewollte Irritation der Haut durch in manchen Peelings enthaltene Säuren wird die Regenerationsbereitschaft angeregt. Die oberen Hautschichten werden abgestoßen und durch neue Zellen ersetzt. So erhalten Sie ein feineres, jüngeres Hautbild. Hier werden vor allem Vitamin-A-Säure, Fruchtsäuren, 'Salicylsäuren' oder 'Trichloressigsäure' genutzt. Diese Gesichtsbehandlungen dürfen oft nur von erfahrenen Kosmetikern, teilweise sogar ausschließlich von spezialisierten Hautärzten, durchgeführt werden, da sie bei falscher Anwendung oft schwerwiegende Nebenwirkungen wie verätzte Haut, Narbenbildung oder ein stark verschlechtertes Hautbild zur Folge haben. Zudem sollte zwischen den einzelnen Anwendungen eine längere Ruhephase liegen, während der die gestresste Haut mit speziellen Salben und Masken wieder aufgebaut und gepflegt wird. Beim 'Enzympeeling' werden pflanzliche Extrakte verwendet, welche die Zellen der Hautoberfläche sehr sanft lockern und abtragen.

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