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Beautylexikon: Pediküre

Happy Feet: Wie wichtig eine ausgiebige Pediküre sein kann

Unsere Füße haben kein leichtes Leben. Sie werden täglich belastet und noch dazu in Socken und Schuhen versteckt. So ist es kein Wunder, dass Probleme wie etwa Hornhaut, Hühneraugen oder Fußpilz entstehen. Mit einer regelmäßigen Pediküre kann dem auf ganz angenehme Weise abgeholfen werden. Im Lateinischen bedeutet 'pes’ Fuß und 'cura’ Pflege. So entwickelte sich in der französischen Sprache das Wort 'pédicure', das eingedeutscht zu 'Pediküre’ wurde.

Was ist eine Pediküre?

Bei einer Pediküre werden die Füße gereinigt und gepflegt. Sie kann daheim oder beim Profi – also bei der Fußpflegerin oder im Kosmetikstudio – durchgeführt werden. Zu Beginn steht immer ein langes Fußbad. Das Wasser beträgt rund 38 Grad und wird mit Badezusätzen angereichert. Das können Seife, Öle oder auch Kräuterlotionen sein – je nachdem was erwünscht ist. So wirkt etwa Lavendel beruhigend und Teebaumöl kann Fußpilz abtöten. Nach rund 15 Minuten werden die Füße abgetrocknet. Die Fußpflegerin beginnt nun die überschüssige Hornhaut und etwaige Hühneraugen zu entfernen – und zwar mit einem bestimmten Messer. Daheim verwendet man am besten einen Bimsstein oder eine spezielle Feile. Jetzt sind die Nägel an der Reihe. Sie werden gekürzt und zurechtgefeilt und die Nagelhaut entfernt. Anschließend werden sie poliert. Eine wohltuende Massage mit einer nährenden oder desinfizierenden Creme bildet den angenehmen Abschluss. Bei Wunsch wird Lack auf die Nägel aufgetragen.

Welche Besonderheiten gibt es bei der Pediküre?

Manche Menschen haben besonders große Probleme mit ihren Füßen. Besonders im fortgeschrittenen Alter und bei manchen Krankheiten wie etwa Diabetes ist der regelmäßige Besuch bei der Fußpflegerin notwendig. Sie weiß, wie sie Druckstellen oder verformte Nägel am besten behandelt. Und sie ist vorsichtig, denn wenn man unter Diabetes leidet, heilen Wunden nur sehr schlecht. Auch wenn man blutverdünnende Mittel einnimmt, ist der Gang zum Profi angebracht. Dazu kommt, dass man im Alter weniger beweglich ist und so die Pediküre nur schlecht selbst durchführen kann.

Was ist bei einer Pediküre daheim zu beachten?

Viele Frauen schwören darauf, die Pediküre selbst zu machen. Dabei ist jedoch Vorsicht geboten, denn wird zu viel Hornhaut entfernt, kann das in den nächsten Tagen beim Gehen ziemlich schmerzhaft sein. Auch das Werkzeug sollte gut ausgewählt werden. Denn Hornhauthobel können der Grund für massive Verletzungen sein. Viel besser ist es da mit einem Bimsstein zu arbeiten und danach eine Creme mit Salizylsäure aufzutragen. Sie hilft dabei, das Entstehen der Hornhaut zu reduzieren.

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