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Beautylexikon: Ombre-Hair

Trendige Haarkunst mit sanftem Übergang: Ombre-Hair

Ein dunklerer Ansatz geht gar nicht? Geht doch, aber richtig: mit Ombre-Hair. Hierbei sind die Haarspitzen etwa ab der Hälfte der Länge ein, zwei Nuancen heller als der Ansatz, der Übergang ist sanft und verlaufsartig. Das Ergebnis wirkt wie natürlich sonnengebleicht und ist eine tolle Methode, farblich mit dem Haar zu experimentieren, ohne es zu künstlich wirken zu lassen.

Was ist Ombre-Hair und wie funktioniert die Technik?

Beim Ombre-Hair-Look werden nur die Längen der Haare gefärbt, meist heller als die Natur- oder Basisfarbe. Falls die Haare ein generelles Make-over erhalten sollen, wird der Friseur zunächst die dunklere Ansatzfarbe auftragen und die Haare dabei wie gewohnt färben oder tönen. Das eigentliche Ombre-Hair dagegen wird mit der Painting-Methode aufgetragen. Die Längen bis in die Spitzen werden dabei mit der helleren Farbe bepinselt, sodass die Übergänge nicht ganz geradlinig sind. Dadurch kommt der schöne sonnengebleichte Effekt zur Geltung, der besonders natürlich wirkt. Um diese Natürlichkeit zu erhalten, sollten beim Ombre-Hair zwei sehr nah aneinander liegende Farben gewählt werden, da zu deutliche Farbunterschiede wiederum unnatürlich wirken.

Woher kommt die Bezeichnung Ombre?

Wer in sozialen Netzwerken wie Instagram oder Pinterest unterwegs ist, kennt den Ombre-Trend. Der Begriff bezeichnet einen Farbverlauf von einer zur anderen Farbe und zieht sich von Tortenguss über Wandbilder bis hin zu Haaren. Der Begriff Ombre-Hair ist die Übersetzung dieses Trends der Friseursalons, die mit der Painting-Methode einen schönen natürlichen Verlauf ins Haar zaubern.

Welche Haarfarbe eignet sich für Ombre-Hair?

Besonders gut eignen sich für den Ombre-Hair-Look braune und blonde Haarfarben. Die Übergänge bei beiden wirken meist noch sehr natürlich. Dabei sollte braun bei braun und blond bei blond bleiben – es sei denn, die beiden Farbtöne liegen sehr nah beieinander. Ebenfalls schön können Rottöne wirken, die etwa mit braun kombiniert werden. Bei sehr dunklen Haarfarben von dunklem Braun bis zu schwarzen Tönen wird der Ombre-Look wieder schwieriger, da die Farbunterschiede kaum noch sichtbar auffallen.

Schadet Ombre-Hair dem Haar?

Grundsätzlich stellt jede Haarfarbe fürs Haar eine gewisse Belastung dar, so auch Ombre-Hair. Insbesondere helle Blondtöne in den Spitzen können das Haar brüchig machen, da sie auch noch an den ohnehin etwas schwächeren Haarspitzen aufgetragen werden und nicht am Ansatz, wo das Haar meist noch stabiler ist. Eine gute Pflege ist bei Ombre-Hair daher das A und O, damit der Look gesund wirkt.

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