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Beautylexikon: Mitesser (Komedonen)

Komedonen: Mitesser schnell erklärt

Mitesser finden sich von Zeit zu Zeit auf der Haut der meisten Menschen. Wer von den verstopften Talgdrüsen mit einem oftmals schwarzen Kopf betroffen ist, möchte sie möglichst schnell wieder loswerden, denn sie sorgen für ein unreines und unregelmäßiges Hautbild.

Was genau sind Mitesser und wie entstehen sie?

Mitesser werden in der Fachsprache auch Komedonen genannt. Dieser Begriff stammt aus dem Lateinischen und bedeutet essen oder verzehren. Kein Wunder, dass die Hautunreinheiten allein aufgrund ihres Namens für Ablehnung sorgen. In der Vergangenheit wurden sie sogar als Zehrwürmer oder Dürrmaden bezeichnet, denn die Menschen glaubten, sie würden durch Parasiten verursacht. Heute wissen wir, dass Parasiten mit den lästigen Pickeln nichts zu tun haben. Mitesser werden vielmehr durch eine Verstopfung der Talgfollikel der Haut verursacht. Diese kommt durch eine übermäßige Verhornung zustande, die den Ausgang des Follikelkanals verstopft und so verhindert, dass der Talg abtransportiert werden kann. Folglich entsteht eine Erhebung der Haut, die oftmals einen schwarzen Kopf hat. Letzterer entsteht durch das in der Haut enthaltene Melanin, das an der Luft mit dem Sauerstoff oxidiert. In diesem Fall sprechen Experten von geschlossenen Komedonen. Alternativ können sie auch offen sein; in diesem Fall ist der weißliche Talgpfropfen von außen sichtbar.

Was tun gegen Mitesser?

Grundsätzlich kann der ganze Körper von Mitessern betroffen sein; besonders häufig finden sie sich allerdings in der sogenannten T-Zone, also auf Stirn, Nase und Kinn. Bei Menschen, die unter sehr fettiger Haut leiden, breiten sich die Komedonen über das ganze Gesicht aus. Zwar haben Betroffene den Wunsch, die lästigen Erhebungen rasch wieder loszuwerden. Hautärzte raten aber davon ab, die Mitesser auszudrücken und so vom Talgpfropfen zu befreien. Durch das Ausdrücken können Bakterien tiefer in die Haut gelangen und so Entzündungen hervorrufen. Selbst die Ausbildung von Abszessen ist möglich, deren Behandlung sich langwierig gestaltet und die im Verlauf eine dauerhafte Narbenbildung mit sich bringen kann. Besser als das Ausdrücken von Komedonen ist die Anwendung von Kosmetika, die speziell für diese Problematik entwickelt wurde. Salben mit einem hohen Zinkoxid-Gehalt, Produkte mit Salizylsäure und sogenannte Clear-up-Strips, die wie eine Art Pflaster funktionieren, können gegen Mitesser helfen. Bei einer starken Mitesserbildung ist es ratsam, einen Hautarzt zu Rate zu ziehen, der die Ursachen für die Hautunreinheiten bestimmen sowie eine passende Behandlung einleiten kann.

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