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Beautylexikon: Mischhaut

Mischhaut: ein Kombinationshauttyp

Mischhaut ist weder ganz trocken noch fettig glänzend oder normalfeucht. Es handelt sich um einen Kombinationshauttyp, bei dem sich die unterschiedliche Ausprägung der Hautfeuchtigkeit mit dem Alter reduziert und sich beide Hautbereiche angleichen. Ob jemand eine Mischhaut aufweist, begründet sich zumeist in den Genen.

Fettige Hautstellen sind ein entscheidendes Merkmal

Wie die Bezeichnung erahnen lässt, handelt es sich bei Mischhaut um eine Kombination aus trockener und fettiger oder normaler und fettiger Haut. Dies bedeutet, dass Menschen mit diesem Hauttyp am Körper stets glänzende fettige Stellen aufweisen. Für gewöhnlich befinden sich diese Zonen dort, wo die Talgdrüsen am meisten Feuchtigkeit herstellen. Dies sind das Gesicht, genauer die sogenannte T-Zone, die Schultern, die Brust und der Rücken. Andere Körperzonen weisen weniger Talgdrüsen auf, weshalb diese Bereiche dementsprechend trocken oder normal befeuchtet sind.

Die typische T-Zone

Im Gesicht lässt sich die Mischhaut an der sogenannten T-Zone erkennen. Mit ihr ist der Bereich an der Stirn und an der Nase gemeint, der stets fettig ist. Die Wangen hingegen sind trocken. Diese Zone ist auch bei der Pflege von der Mischhaut zu berücksichtigen. Spezielle Produkte für diesen Hauttyp sind genau auf diesen fettigen Bereich ausgerichtet.

So kommt es zur Mischhaut

Die Ursache für eine Mischhaut liegt in der Regel in der erblichen Veranlagung, solch eine Hautstruktur auszubilden. Sie bestimmt, im welchen Maße die Talgdrüsen Feuchtigkeit erzeugen. Doch es gibt auch Faktoren, die eine Mischhaut begünstigen können. Hierzu zählen eine falsche Ernährung, der Konsum von einschlägigen Medikamenten sowie psychischer Stress. Auch heißes oder feuchtes Wetter kann eine Mischhaut provozieren. Eine hinreichende Versorgung mit Nährstoffen und ein guter UV-Schutz können der Entwicklung einer Mischhaut vorbeugen.

Möglichkeit die Mischhaut zu pflegen

Die optimale Pflege der Mischhaut ist ein Balanceakt, da einige Bereiche der Haut deutlich fettiger als andere sind. Die fettigen Zonen wie die T-Zone dürfen nicht überfettet werden, um Hautunreinheiten zu vermeiden. Sie benötigen eine sanfte Pflege. Die Bereiche am Körper, die sehr trocken sind, brauchen wiederum ein anderes Pflegemittel. Nur so lassen sie sich vor einem Austrocknen schützen. Dies zählt vor allem für die Zonen um die Augen sowie am Mund. Im Handel sind inzwischen Pflegeserien erhältlich, die genau auf diesen Hauttyp abgestimmt sind und auf seine Bedürfnisse eingehen.

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