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Beautylexikon: Mineral-Make-up

Mineral-Make-up – Minerale für einen strahlenden Teint

Mineral-Make-up ist einer der Trends im Bereich Make-up. Darunter versteht man Make-up mit mineralischen Anteilen. Es gibt dabei diverse Komponenten, etwa Foundation, Puder, Rouge oder Lidschatten.

Woher kommt Mineral-Make-up?

Im Bereich Sonnenschutz sind mineralische Anteile schon lange bekannt. Sie sorgen für Sofortschutz ohne lange Einwirkzeiten. Bei Make-up kommen als Minerale von Calciumkarbonat bis Kieselsäure verschiedene Wirkstoffe in Frage. Vielfach werden sie in der dekorativen Kosmetik als natürlicher Farbstoff eingesetzt. Von Blau über Schwarz bis zu durchsichtigem Schimmer ist dabei sehr viel möglich. Mineral-Make-up greift zudem das Bedürfnis nach mehr Natürlichkeit auf. Statt künstlicher Inhaltsstoffe wird an traditionelle Prinzipien angeknüpft, die schon in der Antike genutzt wurden.

Vorteile und Besonderheiten

Mineral-Make-up ist besonders für Menschen mit empfindlicher Haut und Allergiker geeignet. Es ist ölfrei und deckt, ohne die Poren zu verstopfen: Die Haut kann atmen. Auch für reifere sowie ölige und unreine Haut ist Mineral-Make-up sehr gut geeignet, weil es durch seinen feinen Schimmer Falten und kleinere Makel optisch reduzieren kann. Manche sprechen sogar von einem „natürlichen Weichzeichner“. Sportler können ebenso die Vorteile der mineralischen Komponenten für sich nutzen, denn Mineral-Make-up ist auch resistent gegen Wasser und Schweiß.

Anwendungshinweise

Viele Frauen sind es von ihren bisherigen Make-ups gewöhnt, dass sie dick auftragen müssen. Bei Mineral-Make-up reicht schon eine geringe Menge, denn sonst tritt der gegenteilige Effekt auf: Die Minerale lösen sich aus ihrer Verbindung und die glänzenden Partikel treten besonders stark hervor. Dadurch glänzt dann das ganze Gesicht übermäßig. Wer das vermeiden möchte, sollte den losen Puder mit einer leichten Feuchtigkeitscreme mischen, um eine cremige Konsistenz zu erzielen.

Grundsätzlich sollte Mineral-Make-up erst aufgelegt werden, wenn die Feuchtigkeitspflege vollständig eingezogen ist. Die Minerale zeichnen sich sonst ungleichmäßig auf der Haut ab.

Doch auch das Auftragen selbst macht den Unterschied: Fleckig kann Mineral-Make-up auch dann wirken, wenn ein Applikator gewählt wird, der nicht sehr leicht über die Haut gleitet. Die meisten Schwämmchen werden für klassisches Make-up produziert. Mineral-Make-up sollte daher besser mit einem Pinsel oder einem gut gleitenden Schwamm aufgetragen werden. Kleiner Tipp am Rande: Achten Sie stets darauf, dass die Übergänge zwischen Gesicht und Hals gleichmäßig sind. So wirkt Ihr Make-up natürlich und schön.

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