Beautylexikon Beautylexikon

Beautylexikon: Körperpuder

Körperpuder – ein Klassiker unter den Kosmetikprodukten

Körperpuder gehört zu den ältesten Kosmetika der Welt. Vor Jahrhunderten bestäubten sich mit diesem Pulver bereits die Damen der Oberschicht Haut und Haar. Die Bezeichnung Puder geht auf das französische Wort für Pulver – 'poudre' – zurück.

Was genau ist Körperpuder?

Körperpuder ist ein feines Pulver hergestellt aus reinem asbestfreiem 'Talkum', einem besonders weichem Mineralstoff. Daneben enthalten besonders edle Produkte Seidenpulver aus echter 'Reinseide'. Der Puder wird auf die Haut aufgetragen, wo er nicht einzieht, sondern eine wasserabweisende Schutzschicht bildet. Dadurch kann er vor allem an heißen Sommertagen kleine Wunder bewirken. Das Pulver macht die Haut angenehm frisch und besonders zart. Außerdem wirkt es desinfizierend und juckreizstillend. Manche Hersteller reichern den Puder zudem mit Heilpflanzenauszügen an, sodass das Pulver zusätzlich einen desodorierenden Effekt hat.

Besonderheiten und Vorteile von Körperpuder

Als Kosmetikprodukt genießt Körperpuder einen sehr guten Ruf. Häufig stehen die Attribute 'edel' und 'fein' damit in Verbindung. Das liegt vor allem daran, dass Puder auf der Haut ein seidiges Gefühl verursacht. Denn im Gegensatz zu Cremes und Lotionen muss das feine Pulver nicht erst in die Haut einziehen, es fettet nicht nach und klebt auch nicht auf der Haut. Vielmehr trocknet es die Haut, ohne ihr dabei Feuchtigkeit zu entziehen. In seiner reinen Form ist der Puder sehr schonend zur Haut: Solange ihm keine Duftstoffe oder pflegende Substanzen zugesetzt werden, enthält der Puder absolut nichts, was die Haut reizen könnte.

Anwendungshinweise

Im Kosmetikbereich sind die meisten Körperpuder in einer kleinen Dose mit einer weichen Puderquaste erhältlich. Damit tragen Sie das feine Pulver am besten nach dem Duschen oder Baden auf die trockene Haut auf.

Anwendungsbeispiele

Heutzutage lässt sich Körperpuder vielseitig einsetzen. Beliebte Anwendungen sind:

- im Kosmetikbereich zum Auftragen auf die Haut

- für fettige Haare, anstelle von 'Trockenshampoo'

- als Fußpuder gegen Schweißfüße

- für medizinische Zwecke; vorzugsweise bei Hautirritationen

- zur Babypflege bei Hitze und beim Wickeln

- beim Laufen von langen Strecken gegen das Wundwerden beanspruchter Hautstellen

- beim Turnen für optimalen Halt an den Geräten

- im Erotikbereich als essbares Körperpuder mit einer nachgesagten erotisierenden Wirkung

Anzeige