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Beautylexikon: Kaltwachs

Kaltwachs für eine gründliche Haarentfernung

Vor allem im Sommer ist eine glatte, haarfreie Haut gefragt. Störende Härchen in fast allen Körperzonen lassen sich mit Kaltwachs zuverlässig entfernen. Es handelt sich dabei um eine Methode der temporären Epilation, da das Haar mitsamt seiner Wurzel gezogen wird und so langsamer nachwächst.

Kaltwachs: eine klebrige Angelegenheit

Kaltwachs gibt es im Handel als Kaltwachsstreifen. Diese Streifen sind zumeist aus Vlies und weisen eine Masse aus Wachs oder wachsähnlichen Stoffen auf. Häufig ist diese mit Inhaltsstoffen wie Mandel-Öl, Aloe Vera oder Kamille angereichert. Werden diese Streifen in der Hand leicht erwärmt und anschließend auf die Haut geklebt, verfangen sich darin die Haare.

So funktioniert die Haarentfernung mit Kaltwachsstreifen

Die Haarentfernung mit Kaltwachsstreifen nehmen Sie selbst vor oder Sie gehen in ein Kosmetikstudio. Die Streifen werden nach ihrer kurzen Erwärmung auf die gewünschten Hautstellen aufgetragen und nach einem kurzen Anpressen ruckartig sowie entgegen der Wuchsrichtung abgezogen. Durch den Kleber und das schnelle Entfernen der Streifen lassen sich die Härchen an ihren Wurzeln packen. Daher lässt sich dieses Verfahren der Epilation auch mit einer Pinzette vergleichen. Im Unterschied zu dieser, lassen sich allerdings mehrere Haare auf einmal eliminieren. Das Ergebnis ist eine glatte, haarlose Haut. Zweifelsohne ist das Abreißen der Kaltwachsstreifen mit Schmerzen verbunden. Eine anschließende Pflege der Körperzonen mit einer Pflegecreme trägt zur Beruhigung der Haut bei.

Für diese Körperzonen sind Kaltwachsstreifen ideal

Zumeist werden Kaltwachsstreifen für die Beine, die Achselhaare und die Brusthaare verwendet. Im Handel sind auch spezielle Streifen mit Kaltwachs für die Bikinizone und die Gesichtshärchen zu finden. Einige Nutzer wenden die Kaltwachsstreifen zudem im Intimbereich an, was jedoch mit gewissen Schwierigkeiten verbunden ist, da diese Haare besonders kräftig und resistent sind. Gelegentlich verbleibt ein klebender Rest des Wachses auf den behandelten Körperzonen. Mit speziellen Pflegetüchern lässt er sich aber leicht beseitigen. Parfümfreies Öl reinigt die Haut ebenfalls, wenn Wachsrückstände vorhanden sind. Ganz gleich, wo die Kaltwachsstreifen angewendet werden, sie reizen die Haut stark. Dies kann unschöne rote Pickelchen provozieren. Zudem kann es passieren, dass im Anschluss die nachwachsenden Haare einwachsen. Teilweise sind mehrmalige Behandlungen mit Kaltwachsstreifen erforderlich, um tatsächlich alle störenden Haare zu entfernen.

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