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Beautylexikon: Haarfarbe

Mit einer neuen Haarfarbe den Typ verändern

Haarfarbe ist eine Möglichkeit, die natürliche Farbe dauerhaft zu verändern – auch um viele Nuancen. Mit dauerhafter Haarfarbe ist es möglich, fast jede Farbe ins Haar zu bringen, jedoch ist das Verfahren unter Umständen auch mit Spliss verbunden, da Färben eine Belastung für das Haar darstellt. Die richtige Pflege nach dem Färben ist wichtig, damit das Haar danach noch gesund aussieht.

Was ist Haarfarbe?

Es gibt sehr viele Methoden, das Haar farblich zu verändern. Natürliche Methoden wie Henna, sanfte Möglichkeiten wie Tönungen oder vorübergehende Techniken wie Haarkreide oder Farbsprays kreieren zwar ebenfalls schöne Ergebnisse, sie sind aber meist nicht von Dauer und verändern den Haarton nur um wenige Nuancen. Haarfarbe ist die richtige Wahl, wenn es um eine dauerhafte Veränderung geht und ein Wechsel auf eine gänzlich andere Farbe gewünscht ist. Umgangssprachlich werden aber auch Tönungen oder einmalige Färbungen als Haarfarbe bezeichnet.

Woher kommt Haarfarbe?

Fast in jeder Kultur wurden schon früh Haare gefärbt. Die verwendeten Stoffe waren natürlichen Ursprungs – je nach vorherrschender Naturfarbe in der jeweiligen Kultur waren diese ganz verschieden. Sehr beliebt war beispielsweise Henna, das heute oft noch für einen schönen natürlichen Rotton oder einen sanften Rotschimmer verwendet wird. Mit der Industrialisierung und der Entdeckung chemischer Prozesse entwickelte sich auch die Haarfarbe weiter und es wurde möglich, beispielsweise dunkles Haar stark aufzuhellen oder auch unnatürliche Farben wie Blau, Grün oder Rosa ins Haar zu bringen.

Wie funktioniert Haarfarbe?

Jede Haarfarbe beinhaltet Pigmente, die sich in die Struktur der Naturhaare eingliedern und die natürliche Farbe ersetzen. Bei hellem Haar greift fast jede Haarfarbe ohne Vorbehandlung, dunklem Haar müssen mit einer Blondierung die natürlichen Pigmente vorher entzogen werden. Farben, die der Friseur verwendet, sind dabei aggressiver und auch im Ergebnis wirksamer als die Haarfarbe, die man zu Hause anwenden kann. Normalerweise handelt es sich um eine dauerhafte farbliche Veränderung, die nur geringfügig verblasst, aber von alleine nicht mehr zur Naturfarbe zurückkehrt.

Pflege nach der Haarfarbe

Mittlerweile ist es weithin bekannt, dass jede Haarfarbe das Haar zumindest ein wenig angreift. Je nach farblicher Veränderung entsteht mehr oder weniger Haarbruch. Blondierungen gelten als besonders belastend fürs Haar. Ein Farbshampoo und eine passende Spülung sind in jedem Fall wichtig, um die künstlichen Pigmente im Haar zu erhalten. Bei Blondierungen empfiehlt sich ein Silbershampoo, das aufkommende Gelbstiche im gefärbten Haar vermeidet und sie kühler wirken lässt. Eine Haarkur oder Haarmaske tut geschwächten Haarspitzen gut. Diese Partie wird von Haarfarbe besonders stark angegriffen und benötigt daher eine Extraportion Pflege.

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