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Beautylexikon: Geleé Royale

Gelée Royale' – ein königliches Elixier

Zukünftige Bienenköniginnen werden als Larve mit 'Gelée Royale' gefüttert. Sie werden dadurch deutlich größer als das normale Bienenvolk. Deshalb werden diesem kostbaren Saft besondere Eigenschaften zugeschrieben.

Woher kommt der Begriff 'Gelée Royale'?

Im französischen bedeutet 'royal’ königlich. Das Wort 'Gelee' wiederum leitet sich aus dem lateinischen ab. Dort bedeutet nämlich 'gelare’ so viel wie 'zum Erstarren bringen’.

'Gelée Royale' enthält viele wertvolle Inhaltsstoffe

Weibliche Bienenlarven bekommen ihr Futter von den Arbeitsbienen. Zukünftige Königinnen werden dabei mit einem ganz besonderen Saft genährt. Und zwar mit 'Gelée Royale'. Diese Nahrung ist der Grund, warum sie sich besser entwickeln als zukünftige Arbeitsbienen und auch viel größer werden. In 'Gelée Royale' sind viele Vitamine, Spurenelemente, Mineralstoffe und Fette enthalten. Es spendet durch seine besonders konzentrierte Zusammensetzung Energie und wirkt sogar antibakteriell. Die wichtigsten Vitalstoffe sind 'Biotin', 'Thiamin', 'Niacin', 'Pantothensäure', 'Folsäure', 'Sterine' und 'Riboflavin'.

Wo wirkt 'Gelée Royale'?

Schon seit langer Zeit wird von der Wirkung des 'Gelée Royale' auf die Biene auch auf den Menschen geschlossen. So soll es verjüngend wirken, das Immunsystem verbessern, den Blutdruck senken, Infektionen verhindern, indem es die Widerstandskraft steigert, und sogar das Fortschreiten der gefürchteten 'Arteriosklerose' verzögern. In der Kosmetik wird 'Gelée Royale' gerne bei 'Anti-Aging-Produkten' eingesetzt. Studien über die Wirksamkeit gibt es zwar, allerdings beziehen sie sich meistens auf Versuche mit Tieren. Erste Tests mit Menschen haben ergeben, dass 'Gelée Royale' bei Erkrankungen des Fettstoffwechsels einen günstigen Effekt haben könnte. Auch Diabetes könnte es beeinflussen.

Wie wird 'Gelée Royale' gewonnen?

'Gelée Royale' ist ein reines Naturprodukt und wird direkt aus den Bienenstöcken entnommen. Manche Imker haben sich darauf spezialisiert. Dazu bringen sie Zellen mit Larven von Königinnen in den Bienenstock ein, und entfernen sie wieder, wenn die Arbeitsbienen genügend 'Gelée Royale' produziert haben. In Deutschland wird nur ein geringer Teil des Gels produziert. Der Großteil wird aus China importiert.

Nebenwirkungen des Stoffes

Im Allgemeinen sind Produkte, die 'Gelée Royale' enthalten, gut verträglich. Nur in seltenen Fällen zeigten sich allergische Reaktionen. Solche Nebenwirkungen können Rötungen, Juckreiz, Schwellungen, Asthmaanfälle oder Durchfall sein.

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