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Beautylexikon: Falten

Falten – erste Anzeichen der Hautalterung

Mit der Alterung des Körpers altert auch seine Oberfläche – die Haut. Ein Anzeichen dieses Prozesses sind Falten. Als solche werden feine Linien und Furchen bezeichnet, die am ganzen Körper auftreten, aber häufig vor allem im Gesicht zuerst auffallen. Im Laufe der Jahre entwickeln sich die zunächst kaum sichtbaren Linien in mitteltiefe Falten. Je nach Genetik und Alter können tiefe Einkerbungen entstehen.

Warum treten Falten auf und was können Sie dagegen tun?

Wie stark sich Falten ausbilden, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Eine Rolle spielt zum Beispiel auch die Veranlagung. Sind in der Familie Falten stärker ausgeprägt, kann man davon ausgehen, dass man selbst auch eher mit Fältchen rechnen muss. Aber auch der Lebensstil, das Gewicht und die Ernährung sind entscheidend. Diese Punkte bestimmen auch, ob Falten früher oder später auftreten. Die Hautalterung schreitet bei manchen Menschen schneller voran als bei anderen und lässt sich auch nicht aufhalten. Allerdings wird im Bereich Pharmazie und Kosmetik immer wieder nach Mitteln geforscht, die die Faltenbildung einschränken können. Neben Cremes und anderen Kosmetikprodukten bieten Hautärzte häufig auch Unterspritzungen an. Eine andere Option, um Falten zu glätten, sind regelmäßige Peelings oder Laserbehandlungen.

Welche Typen von Falten gibt es?

Grundsätzlich gibt es drei verschiedene Arten von Falten:

- mimische Falten

- statische Falten

- aktinische Falten

Mimische Falten entstehen vor allem durch die Beanspruchung der Gesichtsmuskulatur. Die individuelle Gesichtsmimik wie Augenrunzeln, das Hochziehen der Augenbrauen oder Lachen lässt mit der Zeit Linien in den gerunzelten Partien entstehen. Wer die Muskulatur beispielsweise durch starken Zigarettenkonsum zusätzlich beansprucht, begünstigt die Faltenbildung um die Mundpartie zusätzlich. Ein besonders bekanntes Beispiel für mimische Falten ist die Zornesfalte zwischen den Augenbrauen. Die Fältchen, die durch die natürliche Hautalterung entstehen, sind die statischen Falten. Eine optische, kosmetische Behandlung kann unter anderem auch durch Botox erfolgen. Aber Vorsicht: Das Nervengift hemmt die Muskelimpulse lahm und kann zu einer versteinert wirkenden Mimik führen. Umweltfaktoren wie starke UV-Belastung können hingegen zum letzten Typus – den aktinischen Falten – führen. Diese sind tatsächlich vermeidbar. Wer auf Solarienbesuche und lange Sonnenbäder verzichtet, kann zumindest teilweise ihre Entstehung verhindern. Die wichtigste Vorbeugung ist der UV-Schutz. Hierzu genügen meistens schon Tagescremes mit UV-Filter, die es inzwischen in jeder Drogerie zu kaufen gibt.

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