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Beautylexikon: Facelifting

Facelifting für ein jugendliches Aussehen

Der natürliche Alterungsprozess bewirkt, dass manche Hautpartien im Gesicht absinken und sich Falten bilden. Auch Hängebäckchen oder ein Doppelkinn bilden sich im Laufe der Zeit. Mit einem Facelifting kann man wieder faltenfrei werden und um etliche Jahre jünger aussehen. In Amerika ist ein Facelifting schon seit Langem eine gängige Methode. Aber auch in Europa unterziehen sich immer mehr Patienten und Patientinnen diesem Eingriff. Der Name kommt aus dem Englischen. So wird 'face' mit 'Gesicht' übersetzt und 'lifting' mit 'heben'. Kurzum – das Wort Facelifting bedeutet, dass Gesichtspartien angehoben und damit gestrafft werden.

Was ist Facelifting?

Bei einem Facelifting wird das Gewebe im Gesicht gestrafft. Dazu wird die Haut von den tieferliegenden Gewebsschichten vom Chirurg abgetrennt und – neu modelliert – wieder angebracht und fixiert. Überschüssiges Haut bzw. Fettgewebe wird dabei entfernt. So können die diversen Partien wieder in ihre jugendliche Position zurückgebracht werden. Die notwendigen Schnitte werden im Haaransatz bzw. bei den Ohren angebracht. Im Rahmen eines Faceliftings kann auch eine Halsstraffung durchgeführt werden.

Welche Besonderheiten gibt es beim Facelifting?

Auf Grund der Weiterentwicklung in der Medizin gibt es mittlerweile die verschiedensten Methoden, um ein Facelifting durchzuführen. Je nachdem wie ausgeprägt die Alterserscheinungen sind, entscheidet der Chirurg gemeinsam mit dem Patienten, welches Verfahren angewendet wird. Beliebt ist etwa das sogenannt Mini-Facelifting, bei dem die Straffung von Haut und Gewebe nur im Wangenbereich durchgeführt wird. Im Gegensatz zum 'SMAS'-Facelifting, das das gesamte Gesicht betrifft, kommt es zu wenigen Schwellungen und blauen Flecken, die noch dazu in relativ kurzer Zeit wieder verschwinden. Zudem reichen kleine Schnitte und die Wundheilung tritt schnell ein.

Was ist vor und nach einem Facelifting zu beachten?

Da ein Facelifting zumeist in Vollnarkose durchgeführt wird, muss vor dem Eingriff eine Narkosefreigabe vom Arzt erfolgen, die zumeist Röntgen, EKG und Laboruntersuchungen beinhaltet. Auch sollte bereits einige Zeit vor der Operation auf das Rauchen verzichtet werden, da es das Ergebnis stark beeinträchtigen kann. So kann etwa die Wundheilung negativ beeinflusst werden. Nach dem Eingriff wird für einige Tage eine spezielle Gesichtsbandage angelegt, die rund um die Uhr getragen wird. Nach rund fünf Tagen wird der Verband gewechselt und noch einmal fünf Tage später die Fäden entfernt. Sind starke Schwellung oder blaue Flecken sichtbar, können sie mit heparinhaltigen Salben oder Lymphdrainagen positiv beeinflusst werden. Nach rund einem Monat kann das Ergebnis beurteilt werden. Nach rund zehn Wochen ist es dann endgültig.

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