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Beautylexikon: Enzympeeling

Enzympeeling: auf sanfte Weise eine zarte Haut erreichen

Ein gutes Peeling ist wie eine kleine Wunderkur für den Körper. Es aktiviert die Durchblutung, beseitigt abgestorbene Hautschuppen und lässt Hautunreinheiten verblassen. Peelingmittel gibt es viele. Besonders sanft zur Haut ist das Enzympeeling.

Was ist das Besondere beim Enzympeeling?

Das Enzympeeling erhielt seinen Namen aufgrund seiner Inhaltsstoffe. So enthält es Enzyme, die Eiweißbausteine und somit abgestorbene Hautzellen lockern können. Im Unterschied zu etlichen anderen Peelings weist das enzymatische Peelingprodukt keine kleinen, rauen Partikel auf, die über die Haut schmirgeln. Stattdessen ist es ein sehr feines Pulver oder eine Creme. In Verbindung mit Wasser schäumt das Enzympeeling nach fünf bis 15 Minuten Einwirkzeit und ruft dadurch einen Schäleffekt hervor. Alte Hautschuppen lassen sich so vom Körper abwaschen. Das macht diese Peelingart besonders sanft.

Enzympeeling kann das Hautbild optimieren

Hautschuppen und Talgreste behindern die Haut beim Atmen und können so die Bildung von Unreinheiten sowie Entzündungen provozieren. Ein Enzympeeling wirkt tiefenreinigend und leicht desinfizierend. Es klärt somit das Hautbild und vermag Pickeln vorzubeugen. Es wird außerdem angewendet, um die Haut auf feuchtigkeitsspendende Pflegeprodukte vorzubereiten. Einige Anwender nutzen Enzympeelings ferner bei Akne, dicker Hornhaut oder Verfärbungen der Haut durch das Nikotin in Zigaretten.

Daheim oder im Kosmetikstudio?

Ein Enzympeeling können Sie im Kosmetikstudio vornehmen lassen. Es gibt jedoch auch zahlreiche Produkte unterschiedlichster Hersteller für den Hausgebrauch. Diese Kosmetikartikel sind zumeist sehr mild. Trotzdem ist es im Zweifelsfall besser, vor der Anwendung einen Hautarzt oder eine Kosmetikerin zurate zu ziehen. So lassen sich etwaige unerwünschte Effekte durch ein Enzympeeling vermeiden. Häufig ist eine Unverträglichkeit zum Beispiel nicht sogleich zu spüren.

Vorsicht bei sehr trockener Haut

Obgleich mit dem Enzympeeling vor allem bei sensibler sowie Aknehaut gute Erfolge erzielt werden können, ist es kein komplett unbedenkliches Produkt. Zwar findet im Gegensatz zu den körnigen Peelings keine mechanische Beanspruchung statt, aber die Enzyme können den Eigenschutz der Haut beeinträchtigen. Diese Gefahr besteht insbesondere bei extrem trockener Haut. Das Enzympeeling beseitigt dann auch Hornzellen, die noch im Säureschutzmantel der Haut sind. Passiert dies, tritt eine Überempfindlichkeit gegenüber der UV-Strahlung auf. Diese wiederum kann nachhaltige Schäden der Haut provozieren.

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