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Beautylexikon: Duftstoffe

Duftstoffe als spezifische Duftnoten für Kosmetik- und Pflegeprodukte

Die Verwendung von Duftstoffen hat eine lange Geschichte. Bereits im Altertum wurden Kräuter wie Weihrauch und Myrrhe aufgrund ihres Duftes vielfach verwendet. Gerade im Bereich der Kosmetik und Körperpflege sind sie nicht mehr wegzudenken. Sie verleihen verschiedensten Produkten eine spezifische Duftnote.

Was genau sind Duftstoffe und worauf sollte man achten?

Alle Stoffe, die selbst duften oder Düfte verstärken und dabei den Geruchssinn anregen, werden als Duftstoffe bezeichnet. Sie werden entweder synthetisch oder auf pflanzlicher Basis hergestellt und erzielen bereits in geringen Konzentrationen eine große Wirkung. In Kosmetik- und Pflegeprodukten kommen sie zum Einsatz, um diese durch ihren spezifischen Duft angenehmer zu machen. Dabei gibt es unzählige Duftstoffe unterschiedlicher Herkunft, die nicht immer ohne Risiko sind. Viele unter ihnen lösen Allergien aus, manche sind sogar krebserregend oder wirken sich negativ auf die Atmung sowie auf das Nerven- und Immunsystem aus.

Besonderheiten und Vorteile von Duftstoffen in Kosmetik- und Pflegeprodukten

Oft sind es die Duftstoffe, die über die Wahl eines bestimmten Kosmetikartikels entscheiden. Denn eine bevorzugte oder gar die persönliche Duftnote macht ein Produkt für viele Kunden attraktiver. Bei konventionellen Kosmetikprodukten werden in der Regel synthetisch erzeugte Stoffe genutzt. Diese sind meist günstiger und zudem viel intensiver im Geruch. Außerdem ermöglichen sie die Nachbildung fast jeden Duftes. Im Bereich der Naturkosmetik kommen hingegen ätherische Öle als Duftstoffe zum Einsatz. Diese bringen nicht nur einen angenehmen Duft mit sich, sondern wirken zugleich konservierend. Außerdem sind natürliche Duftstoffe in der Regel besser verträglich und lösen weniger Allergien aus.

Anwendungsbeispiele

Duftstoffe sind in fast allen Kosmetik- und Pflegeprodukten enthalten, wobei es auch meist duftstofffreie Varianten gibt. Klassische Anwendungsbeispiele sind Parfüm, Deo, Creme, Lotion, Lippenpflegeprodukte, aber auch Zahnpasta. Doch auch bei Wasch- und Reinigungsmitteln sind sie ein fester Bestandteil. Darüber hinaus werden Hygieneartikel mit Duftstoffen versehen, um auch sie für den Käufer attraktiver zu machen. Dazu gehören zum Beispiel Taschentücher, Toilettenpapier und Windeln.

Anwendungshinweise

Duftstoffe in Kosmetika können verschiedene Allergien auslösen. Deshalb sollten sich vor allem Allergiker genau über die Inhaltsstoffe eines Produktes informieren und es immer erst auf seine Verträglichkeit testen. Duftstoffe werden meist auf der Verpackung des Artikels gesammelt unter dem Begriff ,Parfum' ausgewiesen. Doch viele Duftstoffe müssen genau gekennzeichnet werden. Das sorgt zum einen für mehr Durchblick und hilft zum anderen Allergikern bei der Auswahl ihre Kosmetikprodukte.

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