Beautylexikon Beautylexikon

Beautylexikon: Damenbart

Der Damenbart – unerwünschter Haarwuchs bei Frauen

Ein gepflegter Bart kann einen Mann durchaus schmücken. Tritt die Behaarung hingegen bei einer Frau auf, spricht man in der Medizin von 'Hirsutismus'. Dieser Fachausdruck wird benutzt, wenn an Körperstellen einer Frau Haare wachsen, die sonst meist nur bei Männern dick behaart sind.

Starken Haarwuchs sollten Frauen vom Arzt untersuchen lassen

Neben einem Damenbart können auch die Wangen und das Kinn, aber auch die Brust der Frau betroffen sein. Es ist jedoch nicht ungewöhnlich, dass sich auch im Gesicht einer Frau Haare befinden. Der gesamte Körper ist bei Frauen und Männern mit kleinen und feinen Härchen bedeckt, die 'Vellushaare' genannt werden. Erst während der Pubertät werden diese Härchen an manchen Stellen dunkler und kräftiger. Beim Mann entwickelt sich der Bartwuchs, bei Frauen bleiben diese feinen Härchen im Normalfall jedoch kaum sichtbar.

Ein starker Haarwuchs an eher ungewöhnlichen Körperstellen sollten Frauen aber vorsichtshalber von einem Hautarzt untersuchen lassen. In seltenen Fällen kann sich dahinter ein Tumor verstecken. Oftmals liegt es aber nur an einer Hormonumstellung oder der Haarwuchs ist genetisch bedingt. Wird eine Störung im Hormonhaushalt festgestellt, kann eine medikamentöse Behandlung helfen. Sobald sich der Hormonspiegel wieder richtig eingependelt hat, ist oft auch der lästige Damenbart verschwunden.

Unterschiedliche Methoden zur Haarentfernung

Eine sichtbare Körperbehaarung finden viele Frauen lästig und rücken den Haaren daher mit einem Rasierer, mit Wachs oder dem Epilierer zu Leibe. Auch beim Damenbart greifen viele Frauen gerne zum Rasierer. Der ist günstig und die lästigen Haare wird man damit schnell los. Jedoch ist der Erfolg eher mäßig, denn die oberflächlich abgeschnittenen Haare wachsen rasch wieder nach. Die Haarwurzeln bleiben nach einer Rasur erhalten.

Schmerzhafter, aber effektiver ist das Epilieren. Hierbei werden die Haare mit der Wurzel entfernt. Nach einiger Zeit wachsen die Haare zwar auch wieder nach, aber der Zeitraum, in dem der Damenbart nicht stört, ist länger. Außerdem werden die nachwachsenden Haare mit der Zeit manchmal feiner und dünner und fallen dadurch weniger auf.

Eine weitere Möglichkeit ist das Bleichen der Haare. Entsprechende Mittel erhält man in Apotheken und im Drogeriemarkt. Als beliebtes Hausmittel gilt frisches Gurkenwasser. Durch mehrmaliges Einreiben und nach einer anschließenden kurzen Einwirkzeit sollen die Haare heller werden.

Auch mit der im eigenen Haushalt recht einfach herzustellenden Zuckerpaste kann dem Damenbart der Garaus gemacht werden. Die Zuckerpaste wird genau wie Wachs angewendet, man reißt die Haare also damit aus. Viele Frauen empfinden die Zuckerpaste allerdings als etwas schonender und den Gebrauch nicht so schmerzhaft wie die Behandlung mit Wachs. Seit einiger Zeit werden auch Laserbehandlungen zur Entfernung der lästigen Haare angeboten.

Anzeige