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Beautylexikon: Contouring

Contouring: Highlights und Schattierungen für betonte Gesichtszüge

Hinter Contouring verbirgt sich das effektvolle Make-up von Stars wie Kim Kardashian. Mithilfe von Highlights und Schattierungen wird die Gesichtsform modelliert und Proportionen werden ausgeglichen. Schöne Gesichtszüge werden in den Vordergrund gesetzt, während kleine Makel verschwinden.

Woher kommt Contouring?

Der Begriff Contouring stammt aus dem Englischen und entspricht dem deutschen Wort 'konturieren', was für 'umreißen' und 'andeuten' steht. Mit ihm wird in der Kosmetik eine Technik beschrieben, mit der unter Verwendung von Cremes und Puder das Gesicht und seine natürliche Form optimiert werden. Wird nur eine Grundierung aufgetragen, wirkt das Gesicht flächig und einheitlich. Durch Contouring gewinnt es an Dreidimensionalität. Zugleich lassen sich gezielt Stellen betonen und kaschieren. Der berühmte Designer Tom Ford nennt diese Technik daher auch ,Gesichtsarchitektur'.

So funktioniert Contouring

Die Basis der Gesichtsmodellierung mit Make-up ist die Grundierung, die etwas heller als der Hautton sein sollte. Nur so lassen sich Makel kaschieren. Im Anschluss erfolgt die Konturensetzung an Schläfe, den Wagen sowie der Kinnlinie. Im zweiten Schritt setzen Sie Highlights und/oder Schattierungen im Bereich der Schläfen, der Wangenknochen, der Nasenrücken, der mittleren Stirn und der Partie unter den Augenbrauen. Auch die obere Lippenkontur darf nicht vergessen werden.

Die Grundausstattung für das Contouring

Für ein gekonntes Contouring benötigen Sie ein paar essenzielle Produkte. Zur Ausarbeitung der Höhen und damit zum Setzen von Highlights sind Puder oder Cremes gefragt, die glänzende oder schimmernde Partikel enthalten. Sie können heller sein als Ihre Hautfarbe. Schattierungen und damit Tiefen erreichen Sie mit einem Make-up, das dunkler als Ihre Hautfarbe ist. Vor allem kühle Bronzetöne sowie Brauntöne sind ideal.

Auf die Gesichtsform kommt es an

Es gibt nicht eine Technik für das Contouring, sondern die Gesichtsform bestimmt, wo die hellen und dunklen Flächen mit dem Make-up gesetzt werden. Wer ein schmales Gesicht hat, benötigt beispielsweise mehr Highlights als Frauen mit einem eckigen Gesicht. Sofern Sie ein rundes Gesicht haben, verzichten Sie auf Highlights und lassen durch Schattierungen einzelne Gesichtspartien zurücktreten. Auf Kinn und Haaransatz konzentriert man sich, wenn das Gesicht eine Herzform hat.

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