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Beautylexikon: Bürstenmassage

Bürstenmassage: Wohltat für den Körper

Die Bürstenmassage war einst ein Mittel zur Abhärtung. Heute ist sie aus dem Wellnessbereich nicht mehr wegzudenken. Doch die Streicheleinheiten mit der Bürsten können noch mehr: Sie sollen den Kreislauf ankurbeln, die Hautstruktur optimieren und sich sogar auf einige Krankheitsbilder positiv auswirken.

Das macht die Bürstenmassage aus

Wie der Name bereits andeutet, wird bei dieser Pflegeanwendung der Körper mit einer Bürste massiert. Die Borsten bestehen aus Rosshaar oder Schweineborsten. Alternativ dazu gibt es Bürsten, Pads und Massagehandschuhe aus 'Sisal', einer pflanzlichen Faser.

Die Bürstenmassage beginnt immer an den Extremitäten, die am weitesten vom Herzen entfernt sind. Dann wird sich langsam in Richtung Körpermitte vorgearbeitet. Dabei werden streichende Bewegungen mit leichtem Druck ausgeführt. Während einige für die Bürstenmassage in ein Spa gehen, führen andere sie daheim selbst durch. Eine Bürstenmassage kann grundsätzlich im Badewasser oder beim Duschen sowie auf trockener Haut erfolgen.

So kann die Bürstenmassage wirken

Die Bürstenmassage kann eine vielfältige Wirkung entfalten. So kommt es durch das Streichen über die Haut zu einer verstärkten Bildung von gefäßaktiven Stoffen, den 'Histaminen'. Sie aktivieren das Herz-Kreislauf-System, was sich vor allem bei einem niedrigen Blutdruck hilfreich erweisen kann. Auch eine Linderung von chronischen Erkrankungen wie 'Rheuma' und 'Arthrose' ist durch die verbesserte Durchblutung möglich. Ein regelmäßiges Bürsten soll ferner die Hautelastizität verbessern, was die Bildung von 'Cellulite' reduzieren kann. Dass das Bürsten früher zur Abhärtung gedacht war, begründet sich in der Optimierung des Abwehrsystems.

Ein bisschen Geduld muss sein

Die Bürstenmassage ist kein Wundermittel. Um Erfolge zu erzielen, sollte sie über einen Zeitraum von mehreren Monaten regelmäßig angewendet werden. Nur mit ein wenig Geduld können Sie erreichen, dass sich die Gewebedurchblutung, Gewebeentwässerung und Bindegewebsstruktur nachhaltig verbessern.

Eine Bürstenmassage ist nicht jedermanns Sache

Nicht für jeden ist die Bürstenmassage geeignet. Wer Krampfadern hat, sollte diese Partien großräumig aussparen. Menschen mit nervösen Störungen oder Schilddrüsenerkrankungen sollten vorab ihren Arzt fragen, ob eine Bürstenmassage ihnen guttut. Wer unter einer 'Histaminüberempfindlichkeit' und Hautausschlägen leidet, sollte ebenfalls von dieser Wellnessanwendung Abstand nehmen.

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