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Beautylexikon: Blondierwäsche

So funktioniert die Blondierwäsche
Der Weg zu strahlend blondem Haar © Getty Images/iStockphoto, SanneBerg, Beach beauty smiling

Sanft zu den Haaren: Blondierwäsche

Blond sein – viele Frauen wünschen sich das. Aber genauso viele wollen nicht gleich als Wasserstoffblondine gelten. Ihnen genügt es, wenn die Haare nur um einige Nuancen heller sind. Dafür eignet sich die Blondierwäsche am besten.

Die Bedeutung des Begriffs 'Blondierwäsche'

Der Begriff blond kommt aus dem französischen und bedeutet hell. Blondierwäsche ist eingedeutscht und bedeutet, dass das Haar beim Waschen aufgehellt wird.

Was passiert bei einer Blondierwäsche?

Mittels einer Blondierwäsche hellen Sie die Haare schonend um nur wenige – höchstens drei – Nuancen auf. Die Blondierwäsche wird sowohl auf Naturhaar als auch auf bereits gefärbtem Haar angewendet. Auch Farbtöne, die etwas zu dunkel ausgefallen sind, korrigieren Sie mit einer Blondierwäsche. Diese Art der Blondierung bietet sich vor allem bei langem Haar an.

Bei der Blondierwäsche handelt es sich um eine Zweikomponenten-Färbung. Das bedeutet, dass Blondierpulver mit 'Wasserstoff Peroxid' in einer Konzentration von 1,9 Prozent bis 9 Prozent, gemischt wird. Dazu kommt ein Klecks Shampoo. Mit dieser flüssigen Mischung wird das Haar durchgewaschen. Dabei wird das 'Melanin', das dem Haar die Farbe gibt, zerstört und die Farbe wird heller.

Der Ablauf einer professionellen Blondierwäsche

Eine Blondierwäsche sollte immer vom Fachmann durchgeführt werden, da durch die dünnflüssige Konsistenz leicht Verletzungen auftreten können, denn die Flüssigkeit verrinnt sehr schnell. Auch der Friseur sollte dabei Handschuhe tragen und die Haut der Kundin oder des Kunden wird während der Blondierwäsche geschützt. Der Friseur trägt das Gemisch auf das trockene Haar mit einem Schwamm auf und arbeitet sich dabei vom Hinterkopf vor. Anschließend kommen die Seiten an die Reihe und zum Schluss die vorderen Haare. Das Ganze wird gründlich einmassiert. Die Einwirkzeit der Blondierwäsche ist vergleichsweise kurz: Nur bis zu zehn Minuten muss die Farbe auf den Haaren verbleiben, dann wird sie ausgespült. Ist das Ergebnis zu dunkel, wird die Prozedur noch einmal wiederholt. Abschließend wäscht der Friseur die Haare nochmals gründlich und trägt eine Intensivkur auf, die zusätzliche Pflege verspricht.

Blondierwäsche für zu Hause?

Am besten lassen Sie die Blondierwäsche von einem Profi vornehmen – Laien sollten sich zu Hause nicht daran versuchen. Die Blondierflüssigkeit ist sehr dünnflüssig und wenn man nicht aufpasst, landet schnell etwas davon auf der Haut, die dadurch Schäden nimmt. Zudem muss der Aufhellungsgrad ständig kontrolliert werden. Das ist besonders beim Haar am Hinterkopf nicht ohne Unterstützung möglich.

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Selber Haareschneiden mit Vier-Zopf-Schnitt Dieser Haarschnitt stellt alles auf den Kopf 00:02:31
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