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Beautylexikon: Blondierung

Beliebte Methode zur Aufhellung der Haare: die Blondierung

Mit einer Blondierung fängt beim Friseur vieles an. Eine hellere Haarfarbe, Strähnchen, der Wechsel zu blondem Haar – Blondierungen gehören zur Standardbehandlung im Salon. Die chemische Grundlage ist Wasserstoffperoxid, das dem Haar die natürlichen Farbpigmente entzieht – je nachdem, in welcher Konzentration es aufgetragen wird. Erlaubt sind bis zu zwölf Prozent Wasserstoffperoxid, direkt auf der Haut sind es maximal sechs Prozent.

Was ist eine Blondierung?

Die Blondierung bezeichnet chemisch betrachtet nur den Entzug natürlicher Farbpigmente aus dem Haar, nicht aber die eigentliche Färbung. Produkte, die ein Friseur verwendet, spalten zunächst das Haar auf und entziehen ihm dann die Pigmente, sodass das Endergebnis mehr oder weniger hell wird. Der entscheidende Stoff in einer Blondierung ist Wasserstoffperoxid, das je nach Konzentration und Naturhaarfarbe das Haar dunkel- bis hellblond werden lassen kann. Die Blondierung schädigt das Haar allerdings auch stark: bei falscher Anwendung kann es sogar zum kompletten Haarausfall kommen. Friseure machen sich schlimmstenfalls schadenersatzpflichtig, wenn sie Fehler bei der Blondierung machen, die hierzu führen.

Wann ist eine Blondierung notwendig?

Blondierungen sind der einzige Weg, das Haar deutlich aufzuhellen. Deswegen werden sie immer dann gemacht, wenn eine wesentlich hellere Haarfarbe oder gar blondes Haar gewünscht ist. Der Friseur entscheidet je nach Naturhaarfarbe über die Konzentration der Blondierung und versucht bestenfalls, die gewünschte Haarfarbe nur mit dieser zu erreichen. Im Anschluss ist der Auftrag der gewünschten Haarfarbe oder einer Tönung möglich.

Die richtige Pflege nach einer Blondierung

Haare und Kopfhaut sind nach der Blondierung sehr angegriffen. Erst recht, wenn im Anschluss eine weitere Haarfarbe zur Veränderung der Blondnuance aufgetragen wurde. Der Friseur wäscht die Blondierung zunächst mit einem sauren Shampoo gründlich aus dem Haar heraus, trägt danach eine pflegende Spülung auf und versorgt das Haar mit einer Haarkur. Diese enthält Proteine oder Ceramid und kann die entstandenen Schäden zumindest teilweise wieder reparieren. Im Anschluss an die Blondierung sollte regelmäßig mit Haarkuren sowie mit Haaröl gearbeitet werden, da blondierte Haarspitzen schnell Haarbruch entwickeln. Falls der Farbton der Haare sich mit der Zeit ins Gelbliche verändert, kann ein Silbershampoo dies rückgängig machen. Aufhellende Shampoos und ganz besonders Sprays dagegen könnten das blondierte Haar noch weiter schädigen und sollten deswegen mit Vorsicht verwendet werden. Besonders, wenn sie dem bereits blondierten Haar weiteres Wasserstoffperoxid zuführen, könnte dieses brüchig werden und austrocknen.

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