Beautylexikon Beautylexikon

Beautylexikon: Baking

Baking: eine besondere Form des Make-ups

Wer sich mit den Styling-Trends der Promis auskennt, ist vielleicht schon einmal über den Begriff 'Baking' gestolpert. Er bezeichnet eine bestimmte Art, Make-up aufzutragen. Gerade berühmte Persönlichkeiten unterziehen sich einem Baking, um auch im Scheinwerferlicht mit einem makellosen Teint auftreten zu können.

Was ist Baking und was hat es mit Kosmetik und Make-up zu tun?

Die Bezeichnung 'Baking' stammt aus dem Englischen und bedeutet 'backen'. Alternativ wird auch der Begriff 'Cooking' verwendet, der gleichbedeutend mit 'kochen' ist. Die Begriffe stehen für eine spezielle Make-up-Technik, bei der etwa Rouge und die Grundierung betont dick und lange aufgetragen werden: Über einen Zeitraum zwischen zehn und 30 Minuten werden immer wieder neue Schichten aufgetragen, bis das gewünschte Ergebnis erreicht ist. Meist wird nicht das gesamte Gesicht auf diese Weise behandelt, sondern nur bestimmte Partien.

Warum und von wem wird Baking angewendet?

Baking wurde in erster Linie durch Prominente bekannt. Allerdings handelt es sich dabei strenggenommen nicht direkt um eine Make-up-Technik. Durch die vielen Make-up-Schichten, die beim Cooking aufgetragen werden, werden Rillen und Falten aufgefüllt und jeglicher Glanz der Haut, der etwa durch Schweiß oder an fettigen Partien entsteht, verschwindet. Besonders Personen, die im Rampenlicht stehen, profitieren vom Baking, da die Haut auch bei stundenlangem Scheinwerferlicht makellos und faltenfrei aussieht. Für den Alltag ist die Technik nicht nur aus Zeitgründen weniger geeignet: Ohne den restlichen Glamour wirkt das Gesicht schnell überschminkt. Im privaten Bereich kommt das Cooking bestenfalls bei Partyabenden zum Einsatz.

Baking: So funktioniert die Make-up-Technik

Wer das Baking einmal selbst ausprobieren möchte, beginnt am besten mit einer Grundierung und wählt anschließend einen Concealer, der etwas heller ist als der eigene Hautton. Darüber wird großzügig ein transparenter Puder aufgetragen. Anschließend muss man bis zu 30 Minuten warten. In dieser Zeit verschmilzt das Make-up mit der Haut und arbeitet sich praktisch selbst in Ihr Gesicht ein. Währenddessen können Sie sich um Ihr restliches Make-up kümmern, damit Sie die Zeit nicht ungenutzt lassen müssen. Überschüssige Reste von Puder und Concealer lassen sich danach einfach mit einem Pinsel entfernen und leicht verblenden.

Anzeige