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Beautylexikon: Aminosäuren

Aminosäuren machen schön
Aminosäuren haben viel mir unserem jugendlichen Aussehen zu tun, da sie für straffe Haut und schöne Haare mitverantwortlich sind. © Getty Images, CoffeeAndMilk

Aminosäuren: vielseitige Helfer – auch für Ihre Schönheit

Aminosäuren werden als die wichtigsten Bausteine des Lebens bezeichnet. Es gibt essentielle, semi-essentielle (Arginin) sowie nicht-essentielle Aminosäuren. Die essentiellen benötigt der Körper immer, kann sie jedoch nicht selbst produzieren. Er muss sie erst mit der Nahrung erhalten. Semi-essentielle und nicht-essentielle braucht der Körper in Ausnahmefallen, etwa im Wachstum, bei Erkrankungen oder Verletzungen. Die wichtigsten Aufgaben von Aminosäuren sind der bestmögliche Transport sowie die optimierte Speicherung von Mineralstoffen, Vitaminen, Proteinen, Kohlenhydraten, Wasser und Fetten. Probleme wie Haarausfall und starke Faltenbildung sind oft auf Stoffwechselstörungen zurückzuführen.

Straffe und feste Haut dank Kreatin und Glutamin

Die Zellteilung nimmt mit zunehmendem Alter ab. Neue Zellen, die für ein junges Aussehen sorgen, werden ab dem 40. Lebensjahr nicht mehr alle 28 Tage, sondern nur noch circa alle 30 bis 40 Tage erneuert. Bereits ab dem 25. Lebensjahr reduziert sich die Zahl der stützenden Fasern im Gewebe. Es werden durch die verlagerten Auf- und Abbauprozesse mehr Zellen abgebaut als aufgebaut. UV-Strahlungen schädigen zusätzlich die Zellen. Die Haut wird weniger elastisch, das Bindegewebe wird schwächer und Fältchen bilden sich.

Für gesunde, jugendlich wirkende Haut spielt Kreatin daher eine umso wichtigere Rolle. Als Energieträger hilft es beim Hautstoffwechsel, dem Aufbau des Bindegewebes sowie bei der Zellerneuerung. Gebildet wird Kreatin aus den Aminosäuren Arginin, Glycin und Methionin.

Arginin ist der Vorläufer des Stickoxids und besitzt eine entscheidende Bedeutung für das Haarwachstum. Kreatin umhüllt die Zellen mit einer Wasserhülle und erhöht den Feuchtigkeitsgehalt der Haut. Geschädigtes Erbgut wird durch kreatinversorgte Zellen repariert.

Eine herausragende Bedeutung nimmt das Kreatin bei der Bildung von dem körpereigenen Eiweiß Kollagen ein. Das gebildete Fasernetz stützt das Bindegewebe und verleiht der Haut wieder Festigkeit. Außerdem wird die Kollagenproduktion angeregt, wodurch die Haut mehr Feuchtigkeit binden kann.

Die Aminosäure Glutamin hingegen ist wichtig für die Regulierung des Säure-Basen-Haushalts sowie die Eiweißherstellung. Mit zunehmendem Alter geht die Glutaminbildung im Körper zurück und das nötige Eiweiß muss aus der Muskelmasse geholt werden. Dadurch werden dementsprechend die Muskelstränge dünner und somit die Haut schlaffer.

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Aminosäuren im Gleichgewicht halten

Das Alter, Krankheiten und körperliche Belastungen können das Gleichgewicht der Aminosäuren stören. Ist das der Fall, greift der Körper auf die Aminosäuren in Haaren, Haut und Nägeln zurück, nachdem er bereits die Proteinreserven aufgebraucht hat. Durch das Ungleichgewicht der Aminosäuren produzieren diese keine Proteine mehr. Haut- und Haarprobleme können unter anderem die Folge sein. Normalerweise nehmen Sie Aminosäuren durch unterschiedliche Lebensmittel (vorrangig Fisch, Fleisch, Nüsse und Soja) auf. Mangelerscheinungen können Sie mithilfe einer frühzeitigen Blutuntersuchung des Aminosäure-Blutspiegels sowie durch Aminosäuren-Präparate verhindern und ausgleichen. Schlüssel zu einem schönen Haut- und Haarbild ist und bleibt eine ausgewogene Ernährung.

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