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Babypflege: Warum eincremen im Winter so wichtig ist

20.01.16 14:23
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Deshalb ist die Pflege von Babyhaut so wichtig

Wenn kalte Luft von draußen auf warme Heizungsluft trifft, dreht unsere Haut gerne mal durch. Sie wird trocken und reagiert mit rauen Stellen, Reizungen, Spannungsgefühl oder Rötungen. Was für uns schon unangenehm ist, verstärkt sich bei Kinder- und Babyhaut noch umso mehr. Die Haut der Kleinen ist um ein Vielfaches empfindlicher und erfordert eine spezielle Babypflege.

Insbesondere Babyhaut ist sehr sensibel, da ihr natürlicher Eigenschutz gegen Temperaturschwankungen, Schadstoffe und Krankheitserreger noch nicht voll entwickelt ist. Im Gegensatz zu erwachsener Haut ist die Talgproduktion eines Babys oder Kleinkindes geringer. Das hat zur Folge, dass der Aufbau der oberen Hautschicht sehr dünn ist.

Der Fettgehalt der Babyhaut ist nicht nur sehr fettarm, sondern durch den noch nicht entwickelten Säureschutzmantel auch noch gefährdet. Keime und Schadstoffe können schnell in den Organismus eindringen. Der Säureschutzmantel ist eine Schutzbarriere der Haut. Er besteht aus Schweiß, Wasser, Hornzellen und Talg.

Damit die Haut so zart bleibt ist es wichtig, sie an kalten Tagen entsprechend vorzubereiten. Eine fettige Creme, die gegen Wind und Wetter schützt, ist dabei unerlässlich! Die damit aufgetragene Fettschicht wirkt wie ein künstlicher Schutz und verhindert die Austrocknung der Haut. Verzichten Sie im Winter besser auf Cremes mit Wasseranteil. Die verdunstete Feuchtigkeit auf der Haut kann zusätzlich dazu führen, dass die Haut auskühlt.

Kinder- und Babyhaut im Winter richtig pflegen

Lippenpflege nicht vergessen!

Hautstellen wie Gesicht, Hände oder Ohren, die nicht durch Kleidung geschützt sind, werden nach Winterspaziergängen besonders den Warm-Kalt-Strapazen ausgesetzt. Ist die Haut von Kälte betroffen, tut die Heizungsluft ihr Übriges. Wenn die Haut unter Austrocknung leidet, kann die Folge sein, dass sie anfängt zu jucken. Durch Kratzen entstehen Rötungen und wunde Stellen, was wiederum zu kleinen Hautverletzungen führt. Diese Irritationen in der Babyhaut können in Kontakt mit Keimen und Bakterien zu Infektionen oder Entzündungen führen.

Ein besonderes Augenmerk sollten Sie auf die Lippen legen. Babys haben ähnlich wie im Gesicht, auch in den Lippen noch keine Talgdrüsen, die eine schützende Fettschicht produzieren können. Und dabei haben gerade Babys und Kleinkinder einen hohen Speichelfluss, der auch schon mal aus dem Mund austritt und zur Austrocknung beiträgt. Greifen Sie daher zu einer intensiven Lippenpflege, die Sie regelmäßig auftragen, um die Lippen nachzufetten. Achten Sie darauf, dass im Lippenbalsam keine Armen, sowie Duft- oder Farbstoffe enthalten sind.

Generell eignen sich naturbelassene Cremes für Babys und Kleinkinder am besten. Sollte die Haut doch einmal strapaziert worden sein und Rötungen auftreten, ist es ratsam, die betroffenen Stellen mit einer Panthenol-Creme zu versorgen. Außerdem eignen sich Cremes mit einem Calendula- oder Kamilleanteil sehr gut für gereizte Haut. Oder aber, Sie gehen mit dem Trend: Ölhaltige Kosmetika haben den Vorteil, dass sie rückfettend wirken und auf lange Sicht die Hautstruktur verbessern.

Ganz gleich wie kalt es draußen ist: Die Sonneneinstrahlung ist trotzdem da und greift die Haut an. Wenn Schnee liegt, wird die Sonne noch zusätzlich reflektiert. Ein Lichtschutzfaktor von mindestens 20 ist für Kinder- und Babyhaut ein Muss!

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