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'Baby Pod': Wird eingeführt wie ein Tampon, ist aber keiner!

Der 'Baby Pod' sorgt für Disko-Feeling im Mutterleib
Der 'Baby Pod' sorgt für Disko-Feeling im Mutterleib 'Tampon' zum Musik hören 00:02:07
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Mit Hilfe des 'Baby Pods' können Babys im Bauch der Mutter Musik hören

Umständlich Kopfhörer an den Schwangerschaftsbauch zu halten ist nun Schnee von gestern. Den 'Baby Pod' müssen Sie vaginal einführen wie einen Tampon! Dank 'Baby Pod' kommen Ungeborene schon ab der 16. Lebenswoche in den Genuss, Mamas Musik zu hören – und zwar in der optimalen Lautstärke. Genau das unterscheidet den Musik-Tampon von anderweitigen musikalischen Einflüssen.

Baby Pod: Wird eingeführt wie ein Tampon, ist aber keiner!
Wenn Mutter und Ungeborenes Musik hören, soll dies eine ganz besondere Mama-Kind-Beziehung aufbauen.

Es ist ja schon lange erwiesen, dass Musik die Gehirnstrukturen stimuliert und die neurologische Entwicklung des Fötus verbessert. Die Auswirkungen sind sogar noch weitreichender: Wissenschaftler bestätigen, dass Musik auch die Kommunikation und Sprache des Ungeborenen anregen soll, sowie den Ausdruck und die Bewegungskoordination.

Ab dem Alter von 16 Wochen beginnen Babys im Bauch der Mutter verschiedene Töne zu hören. Zum einen hören sie jene der Mama, wie ihren Herzschlag oder ihre Stimme, zum anderen auch Laute, die außerhalb der Gebärmutter stattfinden. Die normale 'äußere Lautstärke' wird vom Fötus jedoch nur in einer sehr geringen Flüsterlautstarke gehört.

Mit dem Smartphone bestimmen Sie, was Sie hören wollen

Der spanische Hersteller der ungewöhnlichen Musik-Tampons hat sich dem Problem angenommen, dass Babys im Inneren des Bauches kaum noch etwas von den äußeren Klängen hören. Da die Schallwellen erst noch durch die Hautschicht, Fett, Gebärmutter und andere Körpermembranen dringen, erreichen sie das Gehör des Fötus nur noch sehr schwach.

Der Hersteller garantiert, dass der 'Baby Pod' eine angenehme Lautstärke abgibt. Und zwar gerade so, dass Babys sie besser hören können als Musik, die außerhalb des Bauchs abgespielt wird. Die Musik spielt nicht lauter als 54 Dezibel, was einer gedämpften Gesprächslautstärke entspricht. So ist ausgeschlossen, dass der Fötus Hörschaden davon trägt.

Er kommt ohne Batterien, Radiofrequenzen oder Bluetooth aus. Betrieben wird er beispielsweise von einem Smartphone, das mit einem normalen Plug-In-Anschluss angeschlossen wird. Der Musik-Tampon wird dann in die Vagina eingeführt und Sie können die Musik abspielen, die Sie auf Ihrem Smartphone haben. Mit zusätzlichen In-Ear-Kopfhörern können auch Sie der Musik lauschen. Der Baby Pod ist aus Silikon gefertigt, weshalb er die Haut nicht irritiert und somit unschädlich für den Körper ist.

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