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Baby-Milchpulver wird knapp - Chinesen kaufen Pulver auf

In deutschen Supermärkten stehen Mütter vor leeren Regalen

Mütter, die ihre Babys mit der Flasche füttern, haben hierzulande ein Problem: Die Vorräte an Milchpulver werden knapp, die Regale sind leer. Schuld an der Knappheit ist unter anderem ein Fest in China. Dort steht am 19. Februar der Neujahrstag an. Ein beliebtes Geschenk zur Feier: Deutsches Milchpulver von Milupa.

"Wir kriegen viele Rückmeldungen von Händlern vor Ort von den verschiedenen Niederlassungen, die uns bestätigen, dass es vor allem asiatsische Kunden sind, die aus nachvollziehbaren Gründen die Produkte kaufen und nach Asien verschicken", sagt Stefan Stohl von Milupa.

2008 und 2010 verunsicherten Skandale um verseuchtes Milchpulver die Menschen in China. Seitdem lassen sich verunsicherte Kunden das Milchpulver per Post oder im Reisegepäck aus Deutschland schicken.

Gerade zum chinesischen Neujahrsfest steht Milchpulver als Mitbringsel hoch im Kurs. Deshalb wird in deutschen Drogerien streng rationiert: Höchstens drei Packungen pro Person. Diese Beschränkung wurde zwischenzeitlich, als sich die Lage entspannte, aufgehoben, musste aber erneut eingeführt werden, heißt es von Seiten der Drogerie Rossmann.

Mütter, die trotz dieser Rationierungsmaßnahmen im Drogeriemarkt vor leergefegten Regalen stehen, müssen jedoch nicht verzweifeln: "Wenn Mütter vor einem leeren Regal stehen, dann können wir individuelle Lösungen finden. Das kann eine Apotheke vor Ort sein oder ein spezielles Online-Tool, wo Mütter, die in Deutschland leben, das Produkt nach wie vor bekommen", sagt Stefan Stohl von Milupa.

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