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'Baby-led Weaning': Beikost einführen ohne Brei

Wenn Baby das Essen selbst bestimmt
Wenn Baby das Essen selbst bestimmt Baby-led weaning: Beikost ohne Brei 00:02:16
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Wenn Kinder selbst entscheiden, was sie essen

„Ein Löffelchen für Mama, ein Löffelchen für Papa“ – gehört das bald der Vergangenheit an? Ja! Zumindest wenn es nach einigen US-Experten geht. Denn die behaupten: Babys mit Brei zu füttern, ist völlig falsch! Anstatt dessen sollen Kleinkinder beim sogenannten 'Baby-led Weaning' selbst entscheiden, was sie essen wollen. Fingerfood statt Brei - eine Revolution in der Babyernährung?

‚Baby-led Weaning‘, der löffellose Trend aus den USA heißt zu Deutsch so viel wie ‚Baby Selbst-Bedienung‘. Die Idee dahinter: Babys dürfen bei der Beikost-Einführung selbst entscheiden, was und wie viel sie essen. Das heißt, weg vom Brei und hin zu allem, was der Nachwuchs eigenständig probieren und in den Mund stecken kann. In handliche Stücke geschnitten und weichgekocht, kann das Baby in der Übergangsphase von Milch zu fester Nahrung seinen Geschmack so eigenständig entdecken. Durch die Selbstfütterung werden zudem die Feinmotorik sowie der Spaß am Essen gefördert.

Nachteil beim 'Baby-led Weaning‘: Schon bei der klassischen Brei-Fütterung gleicht die Küche oftmals einem bunten Schlachtfeld. Doch wenn das Kleinkind mit seinen Händen selbstständig weich gekochtes Essen zu sich nimmt, kann das eine ganz schön matschige Angelegenheit werden.

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