BABY BABY

'Baby-Griff': SO beruhigt man ein schreiendes Baby innerhalb von Sekunden

Die Baby-Griff-Methode im Detail

Er könnte ein Held für frischgebackene Eltern werden: Dr. Robert C. Hamilton aus dem kalifornischen Santa Monica. Er hat eine Methode entwickelt, wie man Säuglinge rasch und effektiv beruhigen kann. Er nennt sie: 'Der Griff'.

Und so geht der Baby-Griff: Man hebt das Baby hoch, faltet ihm die Arme vor die Brust, stützt es mit einer Hand unter dem Po ab und wiegt es hoch und runter. Man kann das Baby auch ein bisschen schwenken und den Hintern wackeln. All das geschieht ganz sanft. Eine genaue Anleitung des Griffs sehen Sie hier im Video.

Warum wirkt der 'Baby-Griff'?

Die nah am Körper liegenden Arme und das sanfte Schaukeln erinnert die Babys an die Zeit im Mutterleib. In dieser Enge haben sie sich pudelwohl gefühlt. Wenn sich die Kinder dadurch nicht beruhigen lassen, sind sie entweder hungrig oder es geht ihnen nicht gut.

Der Griff wirkt vor allem bei Kindern bis zu drei Monaten. Alternativen zum Griff sind das Pucken und das Tragen nah am Körper der Mutter oder des Vaters, egal ob in einer Trage oder im Tragetuch. Die Begrenzung beruhigt die Kinder. Auch die Nähe zu den Eltern und deren Geruch wirken wahre Wunder.

Die Berliner Hebamme Jana Friedrich sieht aber noch einen anderen Grund, warum dieser Griff bei unruhigen Kindern wirkt. "Meiner Erfahrung nach kann jemand, der neu in eine schon aufgeladene Situation kommt und dann mit großem Selbstbewusstsein ein Kind beruhigt, das meist sehr gut. Mit welchem Griff auch immer. Das liegt dann einfach da dran, das man dem Baby Sicherheit und Ruhe gibt." Auf ihrem Hebammenblog gibt sie jungen Eltern Tipps und Ratschläge rund ums Kinderkriegen und Kinder haben.

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