BABY BABY

Baby-Geschlecht: Schöne Mütter bekommen häufiger Töchter

Wenn die Mutter schön ist, bekommt sie eher eine Tochter.
Laut der Studie bekommen schöne Frauen schöne Töchter. Bestimmt die Attraktivität jetzt das Geschlecht? © imago/Westend61, imago stock&people

Hängt das Baby-Geschlecht von der Mutter ab?

Oh Gott, sterben all die George Clooneys, Johnny Depps und Leonardo Di Caprios dieser Welt aus? Gibt es für uns Frauen bald nichts Hübsches mehr zu gucken? Gibt es bald nur noch taffe Männer und keine Schnuckelchen mehr? Eine Studie aus Großbritannien lässt das zumindest befürchten. 39 Jahre hat sich der ausführende Wissenschaftler Zeit gelassen, um nun die Welt mit einer neuen Statistik zu erfreuen: Schöne Mütter haben größere Chancen, als erstes Kind ein Mädchen zu bekommen, als nicht ganz so attraktive Frauen. Die tendieren zum Erst-Sohn.

Von Ursula Willimsky

Warum? Dafür hat Dr. Satoshi Kanazawa eine einfache Antwort: Für schöne Frauen "lohnen" sich Töchter, für den Rest eher Söhne. Wobei das "lohnen" rein evolutionsbiologisch zu verstehen ist. Man will ja, dass die eigenen Gene sich durchsetzen und gibt deshalb, so die Theorie des britischen Wissenschaftlers, genau die Eigenschaften an die eigenen Kinder weiter, von denen man selbst schon am meisten profitiert hat.

Schöne Mütter geben Stärken an die Töchter weiter

Bei schönen Frauen sei das nun mal vor allem die Schönheit. Und weil die Gene irgendwie spitzgekriegt haben, dass Schönheit vor allem Frauen nutzt, sei es nur logisch, dass attraktive Frauen auch eher Töchter bekämen. Die können nämlich mit ihrer Schönheit mehr anfangen als ein Junge. Beim Rest der Menschheit würden eher Eigenschaften wie Durchsetzungsvermögen an die nächste Generation weitergereicht - Eigenschaften also, die eher Männern nutzen, weshalb nicht ganz so attraktive Frauen eben sicherheitshalber häufiger als erstes einen Sohn bekämen, damit die nützlichen Eigenschaften nicht verloren gehen.

Kleiner tröstlicher Einschub für alle Userinnen, deren erstes Kind ein Junge war: Natürlich gibt es auch eine Gegenstudie zu dieser Studie. Sie stammt von Andrew Geltman und kommt nach der Analyse diverser "Most-beautiful-people"-Listen zu dem Ergebnis, dass die dort aufgeführten Prominenten mehr Söhne als Töchter in die Welt gesetzt haben (als Paradebeispiel nennt er die notorischen Jungs-Erzeuger Victoria und David Beckham). Mädchen-Mamis können also getrost auf Studie Nummer eins zurückgreifen und Jungs-Mamis auf Studie Nummer zwei, um sich beim täglichen Blick in den Spiegel nicht zu sehr mit Selbstzweifeln herumplagen zu müssen. Auf die Studie für Mütter mit ungleichgeschlechtlichen Zwillingspärchen warten wir noch.

Dr. Kanazawa hat für seine Studie nicht in Hochglanzmagazinen geblättert, sondern betrieb dafür die Feldforschung. Anfang der 60-er Jahre bat er Lehrer, die Attraktivität von 17000 7-Jährigen zu beurteilen. Dann wartete er ein paar Jahrzehnte - und als alle 45 Jahre alt waren, fragte er nach, wie viele Kinder die ehemaligen Schüler bekommen hatten und welches Geschlecht diese Kinder hatten. Ergebnis: Bei den Studienteilnehmern, die mit Sieben selbst als hübsch eingestuft wurden, gabs als Erstgeborenes in etwa genauso viele Jungs wie Mädchen. Auf den unteren Attraktivitäts-Leveln gab es mehr Söhne.

Schöne Frauen bekommen generell mehr Babys

Jaaah. Und dann gibt es ja noch eine Studie, die vor einiger Zeit bewiesen hat, dass schöne Frauen generell mehr Kinder bekommen als andere. Und dass diese Kinder bevorzugt weiblichen Geschlechts sind. Was ja über einen ganz langen Zeitraum betrachtet bedeuten würde, dass die Frauen generell immer schöner werden. Und dass sie dann, was den Ehepartner angelangt, überproportional oft auf Söhne von Müttern aus der zweiten Garde zurückgreifen müssen. Hmm. Dann hoffen wir mal, dass diese Söhne von ihren Eltern nicht nur die Durchsetzungskraft geerbt haben, sondern auch Intelligenz, was ja auch eine Eigenschaft ist, die Männern nicht schadet.

Das hätte ja viele Vorteile. Einen davon hat oben zitierter Dr. Kanazawa übrigens in einer anderen Studie herausgefunden: Schlaue Männer sind eher treu. Warum? Auch dafür hat der britische Wissenschaftler eine Erklärung: Sie sind eher in der Lage, sich neue Verhaltensmuster anzueignen. Und eine Beziehung, die auf "sexueller Exklusivität" basiere, sei nun mal etwas ganz Neues. Rein evolutionsbiologisch gesehen.

Schöne Frauen bekommen generell mehr Babys

Schwangerschaft
Schöne Frauen bekommen mehr Babys © Eketerina Shtern

Jaaah. Und dann gibt es ja noch eine Studie, die vor einiger Zeit bewiesen hat, dass schöne Frauen generell mehr Kinder bekommen als andere. Und dass diese Kinder bevorzugt weiblichen Geschlechts sind. Was ja über einen ganz langen Zeitraum betrachtet bedeuten würde, dass die Frauen generell immer schöner werden. Und dass sie dann, was den Ehepartner angelangt, überproportional oft auf Söhne von Müttern aus der zweiten Garde zurückgreifen müssen. Hmm. Dann hoffen wir mal, dass diese Söhne von ihren Eltern nicht nur die Durchsetzungskraft geerbt haben, sondern auch Intelligenz, was ja auch eine Eigenschaft ist, die Männern nicht schadet.

Das hätte ja viele Vorteile. Einen davon hat oben zitierter Dr. Kanazawa übrigens in einer anderen Studie herausgefunden: Schlaue Männer sind eher treu. Warum? Auch dafür hat der britische Wissenschaftler eine Erklärung: Sie sind eher in der Lage, sich neue Verhaltensmuster anzueignen. Und eine Beziehung, die auf "sexueller Exklusivität" basiere, sei nun mal etwas ganz Neues. Rein evolutionsbiologisch gesehen.

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