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Baby-Augen verraten die spätere Intelligenz

Baby-Augen verraten die spätere Intelligenz
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Baby-Augen Indikator für Intelligenz?

Wie viel Intelligenz ist eigentlich angeboren? Oder beeinflusst die Umwelt unsere geistige Entwicklung entscheidend? Die Antwort auf diese Fragen ist zum Greifen nah: US-Forscher haben nachgewiesen, dass die Augenbewegungen eines Babys viel über die spätere Intelligenz aussagen. Schon in den ersten Lebensmonaten verrät die Dauer und Richtung eines Blickes, ob der Säugling einen hohen oder eher einen niedrigen Intelligenzquotient besitzt.

Die Forscher des 'Albert Einstein College of Medicine' in New York haben über 200 Babys im Alter von etwa sieben Monaten beobachtet, wie sie auf neue, bekannte oder schnell abwechselnde Bilder reagierten. Dabei achteten sie besonders auf die Aufmerksamkeitsdauer und die Geschwindigkeit des Blicks, den die Babys auf die Bilder richteten. Im Alter von ein, zwei, drei und elf Jahren wurde der Test altersgerecht wiederholt - mit einem erstaunlichen Ergebnis: Bis zu 19 Prozent der Ergebnisse aus den ersten Untersuchungen stimmten mit der späteren Entwicklung der Kinder überein.

Frühförderung von Babys bald möglich

Dieses Testergebnis könnte der Schlüssel zum Verständnis von kindlicher Intelligenzentwicklung sein: Gezielte IQ-Tests für Babys könnten in Zukunft also geistige Entwicklungsstörungen oder -Verzögerungen frühzeitig aufdecken - und die Kinder können mit speziellen Gedächtnis-, Konzentrations- oder Übungen zur Informationsverarbeitung behandelt werden.

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