Aus Dankbarkeit: Netz zahlt Hochzeitsreise für Amok-Helden

John Meis bekommt Hochzeitsreise vom Netz spendiert

Jon Meis ist in den USA ein Held. Als ein Amokschütze an der Seattle Pacific University vor einigen Tagen das Feuer eröffnete, verhinderte der unscheinbare 22-Jährige Schlimmeres. Der Student brachte sich selbst in Gefahr, um anderen das Leben zu retten: Der Amokschütze war schwer bewaffnet, trotzdem schafft es der schmächtige angehende Ingenieur, ihn mit Pfefferspray zu überwältigen.

Amok-Held John Meis
John Meis ist in den USA ein Held: Nun bekommt er als Dank vom Netz seine Hochzeitsreise spendiert.

Meis ist ein ruhiger, unauffälliger Typ. Vielleicht ein Grund, warum er bisher noch keine Interviews gab. Um ihm ihre Dankbarkeit zu zeigen, rufen nun unzählige Menschen im Netz dazu auf, Artikel von seiner Hochzeitswunschliste zu kaufen. Darunter beispielsweise ein Topf-Set oder auch ein Sieb. Und sie spenden Geld für seine Hochzeitsreise - über 50.000 Dollar kamen durch die Aktion im Internet schon zusammen. Damit hätte der schüchterne Held ganz sicher nicht gerechnet.

Bei der Schießerei an der Universität wurde ein 20-jähriger Mann getötet. Drei weitere Menschen wurden verletzt. Durch das beherzte Eingreifen von Meis konnten viele junge Menschen, die sich auf dem Campus befanden, gerettet werden.

Anzeige