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Augendiagnostik: Was bedeuten geplatze Äderchen & Co.?

In den Augen spiegeln sich oft Krankheiten.
Oft genügt ein Blick in die Augen, um die verschiedensten Krankheiten zu diagnostizieren. © picture-alliance/ dpa, PA John Stillwell 6280923

Das bedeuten Ablagerungen und Äderchen im Auge

Ein Blick in die Augen kann oft schon reichen, um Krankheiten zu erkennen. Wenn Sie selbst bei einem Blick in den Spiegel Veränderungen bemerken oder ein störendes Gefühl im Auge haben, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Hinter harmlosen Wehwehchen können ernstzunehmende Erkrankungen stecken.

Äderchen im Auge

Sind vermehrt geplatzte Äderchen im Auge zu sehen, ist es entweder ein zu hoher Blutdruck, der die Gefäße beschädigt oder aber ein Diabetes, der sie verstopft.

An Veränderungen der Nervenfasern im Auge kann der Augenarzt Multiple Sklerose erkennen. Sie greift die Nervenfasern an.

Ablagerungen im Auge

Der Augenarzt kann Fettablagerungen im Auge identifizieren, die auf eine Fettstoffwechselstörung hinweisen könnten.

Ablagerungen des Proteins Beta-Amyloid können auf Alzheimer hindeuten.

Sogar Rheuma lässt sich über die Augen nachweisen

Verfärbte Augen

Wenn die Augenschleimhaut gelb verfärbt ist, ist der Bilirubin-Wert im Blut erhöht. Eine Lebererkrankung oder ein Stau der Gallenflüssigkeit könnte vorliegen.

Auch Rheuma lässt sich über die Augen nachweisen. Sind die Augen oft gerötet, tränen oder schmerzen sie häufig, könnte Rheuma der Grund sein.

Juckreiz und Schwellungen

Plötzlich rote und geschwollene Augen, die jucken bedeuten meistens eine Bindehaut- und Hornhautentzündung. Im schlimmsten Fall ist die Sehkraft in Gefahr.

Schwellen die Augenlider regelmäßig an, könnte eine Allergie dahinterstecken - aber auch eine Nierenerkrankung.

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