GESUNDHEIT GESUNDHEIT

Arthrose: Symptome erkennen und Gelenkverschleiß behandeln

Arthrose kann man richtig behandeln.
Arthrose lässt sich gut behandeln. Man muss bei dem verbreiteten Gelenkverschleiß nur die richtigen Therapien kennen.

Die Symptome von Arthrose sind extrem schmerzhaft - so stoppen Sie den Gelenkverschleiß

Wer rastet, der rostet: Gerade bei der häufigsten Gelenkkrankheit Arthrose ist Bewegungsmangel echtes Gift für die Gelenke und führt zunehmend zu schmerzhaften Gelenkbeschwerden. Oft sind knackende und knirschende Gelenke und Knochen ein Zeichen für Arthrose.

Aber woher kommt das Ganze? Die Ursachen für eine Arthrose, vereinfacht als Gelenkverschleiß beschrieben, sind vielfältig. Arthrose entsteht meistens durch eine zu große Belastung (Übergewicht), durch Fehlstellungen von Gelenken, eine langjährige mechanische Überlastung, als Folge einer Verletzung oder durch Erkrankungen, wie Osteoporose oder Arthritis (Gelenkentzündung).

Arthrose-Symptome

Bei der Arthrose ist die Knorpelschicht eines Gelenks zerstört. Diese Schicht verhindert normalerweise, dass die Knochen gegeneinander reiben. Fehlt diese ‚Schmierschicht’, verändern sich durch Abrieb die Knochen. Die Folgen: Die Gelenke lassen sich nicht mehr richtig bewegen, entzünden sich, schwellen an, werden unförmig, knacken und schmerzen. Ein Kreislauf beginnt: Dadurch, dass jede Bewegung schmerzt, vermeiden Betroffene Bewegung. Bewegungsmangel wiederum fördert die Unbeweglichkeit und Versteifung des Gelenks.

Arthrose in Knien, Händen und Hüften

Die meisten Patienten haben Arthrose in den Knien. Häufig befallen sind auch Hüften, Hände und Schultern. Es können jedoch alle Gelenke erkranken. Neben chronischen Schmerzen gibt es immer wieder Entzündungsschübe, bei denen sich die Gelenke erneut verformen und dicker werden. Bei jedem Schub wird das Gelenk unbeweglicher, die Schmerzen stärker. Besonders schlimm ist es, wenn die Schmerzen auch ohne Bewegung bestehen. Erste Anzeichen einer Arthrose sollten Sie daher ernst nehmen und untersuchen lassen. Wenn Sie also beispielweise Probleme mit den Knien beim Treppensteigen, Aufstehen oder Sitzen haben, könnte sich eine beginnende Arthrose bemerkbar machen. Unwahrscheinlich ist das nicht: Jeden kann es treffen.

Arthrose behandeln: Schonende Sportarten betreiben und Übergewicht vermeiden

Die Magnet-Resonanz-Tomographie (MRT) gibt zunächst Aufschluss über das Stadium der Arthrose. Ihr Arzt wird Ihnen entsprechende Medikamente gegen die Schmerzen verschreiben. Diese Medikamente stoppen die Arthrose nicht, sie lindern nur Ihre Schmerzen und wirken entzündungshemmend. Allerdings können sie starke Nebenwirkungen insbesondere auf den Magen-Darm-Trakt haben.

Gleichzeitig müssen Sie selbst versuchen, die Arthrose zu stoppen, indem Sie die Beweglichkeit Ihrer Gelenke erhalten und fördern. Sie sollten gelenkschonende Sportarten wie Schwimmen, Wasser-Gymnastik, Radfahren oder Wandern betreiben. Auch Yoga und Pilates eignen sich gut. Krankengymnastik und andere therapeutische Maßnahmen, wie beispielsweise Massage, sind ebenso sinnvoll.

Vermeiden Sie außerdem eine zu hohe körperliche Belastung. Einerseits sollten Sie keine schweren Sachen heben oder tragen, andererseits sollten Sie auf Ihr Gewicht achten. Ernähren Sie sich ausgewogen und reduzieren Sie, wenn nötig, Ihr Gewicht.

Letzter Ausweg bei Arthrose: Operation

Arthrose ist nicht heilbar, denn Knorpelgewebe wächst nicht nach. Je nach Verlauf können Sie Arthrose allerdings gut behandeln und aufhalten. Ist die Arthrose zu weit fortgeschritten, die Schmerzen zu groß und betroffene Gelenke steif, hilft meistens nur noch eine Operation. Es gibt verschiedene operative Maßnahmen, um die Schmerzfreiheit und Beweglichkeit wiederherzustellen. Diese reichen von der Regeneration des Gelenkknorpels bis zum künstlichen Ersatz des betroffenen Gelenks.

Anzeige