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Antibabypille zurückgerufen

Antibabypille zurückgerufen
Antibabypille zurückgerufen

Dosis zu gering - Schwangerschaft möglich

Die Pharmafirma Pfizer ruft in den USA eine Million Schachteln mit Antibaby-Pillen zurück. Per Pressemitteilung räumt die Firma ein, dass die Dosis zu gering ist und es dadurch zu ungewollten Schwangerschaften kommen kann.

Die Antibaby-Pillen enthalten eine zu geringe Hormonkonzentration. Darum rät Pfizer betroffenen Frauen dazu, sofort auf eine nicht-hormonelle Form der Empfängnisverhütung zu beginnen. Sprich: Sie sollen auf Kondome oder andere Verhütungsmittel zurückgreifen. Betroffene Frauen, die die Pille Lo / Oval 28 einnehmen, sollen bei den Apotheken zurückgegeben werden. Pfizer hat nach Unternehmensangaben den Fehler aber mittlerweile behoben und neue Antibaby-Pillen mit der richtigen Dosierung ausgeliefert.

Frauen in Deutschland sind von der Rückrufaktion aber nicht betroffen, es betrifft nur Frauen in den USA. Die Antibaby-Pille gilt als sicherstes Verhütungsmittel. In Deutschland wird sie seit 50 Jahren Frauen zur Empfängnisverhütung verschrieben.

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