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Antibabypille: So wirkt das Verhütungsmittel im Körper

So funktioniert die Antibabypille!
So funktioniert die Antibabypille! Das passiert bei der Einnahme im Körper 00:03:12
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Die Antibabypille ist sicher, wenn sie richtig angewendet wird

In Deutschland nutzen sie rund sechs Millionen Frauen - die Antibabypille. Seit 1960 ist sie das am häufigsten verwendete Mittel zur Verhütung einer Schwangerschaft, und das Hormonpräparat gehört zu den sichersten Verhütungsmittel. Von 1.000 Frauen, die mit der Pille verhüten, werden durchschnittlich nur drei ungewollt schwanger. Wie bei allen Medikamenten, ist es wichtig, dass die Pille korrekt eingenommen wird.

Immerhin wissen die meisten Frauen, dass die Pille über 28 Tage eingenommen werden muss, ehe sie einen ausreichenden Schutz bietet. Wie die Pille genau funktioniert und was sie im Körper auslöst, ist dagegen nur wenigen bekannt. So enthalten nämlich nur die ersten 21 Pillen einer Monatspackung Hormone - die restlichen sieben sind dafür da, dass der Hormonspiegel sinkt und es zur Blutung kommt. Grundsätzlich bewirken die Wirkstoffe der Pille im Körper einen gleichbleibenden Hormonspiegel, der verhindert, dass ein Eisprung stattfindet - es gibt also gar kein Ei, das befruchtet werden könnte.

Die effektivste und am meisten genutzte Antibabypille ist die Kombinationspille, die aus den Hormonen Östrogen und Progestin besteht - manche Frauen vertragen allerdings nur solche, die ausschließlich Progestin enthalten. Anders als bei der Kombinationspille, kann die Blutung hierbei einmal im Monat, mehrmals oder gar nicht auftreten.

Welche Reaktionen im Körper genau durch die Einnahme der beiden Pillentypen zur Schwangerschaftsverhütung auftreten, zeigen wir Ihnen im Video.

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