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Ammen-Dornfinger: Bei dieser Giftspinne ist Vorsicht geboten!

Vor dieser Giftspinne sollten Sie sich in Acht nehmen
Vor dieser Giftspinne sollten Sie sich in Acht nehmen Ammen-Dornfinger 00:01:51
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Ammen-Dornfinger können zubeißen

Viele fürchten sich ja schon vor Spinnen, wenn sie nur daran denken. Doch diese Angst ist gar nicht so weit hergeholt. Inzwischen krabbeln auch bei uns in Deutschland immer mehr giftige Spinnen herum. Wie zum Beispiel der Ammen-Dornfinger – eine Spinne, die zubeißen und für Menschen gefährlich werden kann.   

Achtung bei kugeligen Nestern im hohen Gras

Die Zahl gefährlicher Spinnen, die sich hierzulande versuchen einzunisten, steigt. Im Gegensatz zu der bei uns heimischen giftigen Kreuzspinne sind die Giftklauen der Ammen-Dornfinger so stark, dass die auch in die menschliche Haut beißen können. Besonders gefährdet ist man, wenn man in Berührung mit den kugeligen Nestern im hohen Gras kommt. 

Giftspinnenbisse werden trotzdem oft nicht von Ärzten diagnostiziert, das treibt die Dunkelziffer hoch. Das Tückische: Viele wissen nämlich gar nicht, woher der Biss kommt, und dass eine Giftspinne dahinterstecken könnte.

Das müssen Sie über den Biss des Ammen-Dornfingers wissen

Der Biss des Ammen-Dornfingers kann unterschiedliche Reaktionen hervorrufen: über Schwellungen, Schüttelfrost, Fieber und Erbrechen bis hin zum anaphylaktischen Schock. Wer schon auf Wespenstiche oder ähnliches allergisch reagiert, sollte am besten gleich einen Arzt aufsuchen. Besonders dann, wenn unklar ist, welches Tier den Stich oder Biss verursacht hat. Grundsätzlich gilt: Kinder, Erkrankte oder Allergiker können stärker auf das Gift reagieren. In der Regel klingen die Symptome nach 30 Stunden von alleine wieder ab.

Heike Ketzmerick wurde auch Opfer eines Ammen-Dornfingers. Nachts wurde sie von der giftigen Spinne ins Bein gebissen. Wie sich der Biss bei ihr bemerkbar machte, verraten wir Ihnen im Video.

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