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Alter Hund, Katze und Co. - das sollten Sie beachten

So gehen Sie mit Ihrem Hund im Alter richtig um!
So gehen Sie mit Ihrem Hund im Alter richtig um! Ältere Tiere brauchen eine spezielle Pflege 00:09:04
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Ältere Tiere benötigen oft besondere Pflege

Der Hund braucht morgens seine Rheumaspritze und die Katze bekommt täglich Insulin – in vielen Haushalten werden die Tiere medizinisch genauso versorgt wie menschliche Pflegefälle. Das liegt daran, dass Haustiere inzwischen viel länger leben als früher. Katzen zum Beispiel dreimal so lange wie noch vor dreißig Jahren. Doch mit einem älteren Tier zu Hause zusammen zu leben, ist für die Besitzer nicht immer einfach.

Ab einem Alter von etwa sieben Jahren gelten zum Beispiel Hunde als alt. Die allgemein verbreitete Meinung, ein Menschenjahr entspräche sieben Hundejahren, stimmt allerdings so nicht. Dies muss individueller berechnet werden, da man heute weiß, dass zum Beispiel kleinere Hunde langsamer altern als große.

Je älter das Tier wird, desto träger wird es. Lange Spaziergänge sind in der Regel nicht mehr drin, stattdessen steht stundenlanges Schlafen aus dem Tagesplan. Irgendwann will auch das Treppensteigen oder Aufhalten des Urins nicht mehr so klappen. Hinzu kommen auch noch Kosten und Mühen bei der Medikamentenversorgung. Heike Thiel, Leiterin eine Hundesenioren-Residenz, weiß, dass viele Hunde genau dann von ihren Herrchen einfach eingeschläfert werden. Dabei ist auch die Tiermedizin heute schon so weit, dass auch alte Tiere noch ein langes und schmerzfreies Hundeleben führen können, so Tierärztin Dr. Svenja Joswig.

Wie so ein Alltag mit einem alten Hund aussieht, woran Sie erkennen, dass ihr Hund altert und wie Sie ihm seine letzten Jahre so angenehm wie möglich gestalten können, das sehen Sie im Video!

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