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Allergien bei Kindern: Schützen Sie Ihr Kind mit der richtigen Ernährung

Leider sind auch immer mehr Kinder von einer Allergie betroffen.
Leider sind auch immer mehr Kinder von einer Allergie betroffen. © picture-alliance/ ZB, Patrick Pleul

So beugen Sie einer Allergien bei Kindern vor

"Gesundheit" - das ist im Moment wohl das am häufigsten gesagte Wort. Denn wenn wir nicht selbst betroffen sind, so nießt um uns herum doch ständig irgendeiner. Die Zeit der Frühjahrs-Allergien ist gekommen und von Jahr zu Jahr scheinen immer mehr Menschen betroffen. Und auch die Kleinsten unter uns leiden immer häufiger an Allergien. Dabei gibt es ganz einfache Mittel, wie Sie ihr Kind bestmöglich schützen können.

In den ersten Lebensmonaten Ihres Kindes bietet die Muttermilch den besten Schutz gegen Allergien. Natürlich ist das Stillen kein Garant dafür, dass Ihr Kind allergiefrei bleibt. Dennoch ist die Milch entscheidend für eine gesunde Darmflora Ihres Babys und ebenso wird sein Immunsystem auf verschiedenste Nahrungsmittel vorbereitet, die in kleinsten Spuren durch die Muttermilch in den Magen Ihres Kindes gelangen.

Risikokinder, also Kinder, bei denen mindestens ein Elternteil an einer Allergie wie Heuschnupfen leidet, sollten dagegen hypoallergene Milch bekommen, die der allergiegefährdete Körper angeblich tolerieren soll.

Löst Kuhmilch eine Allergie bei Kindern aus?

Lange Zeit galt unter Experten die Meinung, dass die Mutter während der Schwangerschaft und in der Stillzeit auf gewisse Lebensmittel wie Eier, Fisch oder auch Nüsse verzichten müsse, um dadurch keine Allergie beim Baby hervorzurufen. Nun aber hat eine Kehrtwende stattgefunden. Inzwischen rät unter anderem der Ärzteverband Deutscher Allergologen werdenden Müttern, bei der Ernährung auf nichts zu verzichten, um Allergien zu verhindern. Auch Kuhmilch, Soja und Weizen sind nicht mehr komplett aus dem Ernährungsplan gestrichen. Ab dem zweiten Lebensjahr dürfen Sie Ihr Kind damit füttern, da nun die Phase vorbei ist, in der die Lebensmittel am häufigsten eine Allergie auslösen. Dabei sollten Sie darauf achten, die Milch nicht pur zu füttern, sondern als Brei, da die Milch so vom Darm langsamer und verträglicher aufgenommen wird.Interessant bei der Kuhmilch ist, dass eine Allergie schneller wieder verschwindet, je früher sie aufgetreten ist.

Brei aus Weizen, Roggen, Gerste oder Hafer sollten Sie erst ab dem fünften Lebensmonat füttern. Vor dieser Zeit ist das Allergierisiko erhöht. Warum der fünfte Lebensmonat? Experten konnten feststellen, dass Babys zwischen dem fünften und siebten Monat neue Lebensmittel besonders gut vertragen. Aber achten Sie darauf, Ihrem Baby nicht alles auf einmal und in zu großen Mengen vorzusetzen. Sie können zuerst kleine Mengen in andere Lebensmittel untermischen, um so den Darm Ihres Kindes langsam an die neuen Lebensmittel zu gewöhnen.

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