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Allergie-Therapie: Alternative Heilmethoden - so funktionieren sie

Alternative Heilmethoden bei Allergie
© tm-photo, Thomas Metzler

Ohne Nebenwirkung: Alternative Heilmethoden gegen Allergien

Insbesondere die Angst vor Nebenwirkungen von Medikamenten hat die Nachfrage nach alternativen Heilmethoden stark ansteigen lassen. Es gibt es eine Vielzahl von alternativen Verfahren, die möglicherweise bei Allergien helfen sollen. Für einige Verfahren der Alternativmedizin ist aber mittlerweile wissenschaftlich belegt, dass sie bei der Behandlung von Allergien wirksam sind.

Hierzu gehören die Atemtherapie, UV-Strahlen- und Klimabehandlungen, Entspannungsmethoden und die Psychotherapie. Allergiker, die diese Behandlungen zusätzlich zu einer konventionellen Therapie anwenden, kommen oft mit weniger Medikamenten aus. Ersetzen können die alternativen Methoden die schulmedizinische Behandlung aber nicht.

Entspannung heilt

Entspannungsmethoden

Am besten belegt ist die Wirkung dieser Thearpie bei Asthma. Entspannungsübungen sind aber auch bei Neurodermitis empfehlenswert. Der Erfolg stellt sich nicht sofort, sondern erst nach einigen Monaten ein. Allergiker sollten mindestens dreimal pro Woche 15 Minuten lang üben. Besonders geeignet sind Autogenes Training, die Progressive Muskelentspannung nach Jacobson und Meditation. Sie sollten die Entspannungsverfahren aber immer unter fachlicher Anleitung erlernen. Ob Ihre Krankenkasse die Kosten übernimmt, sollten dort erfragen.

Psychotherapie

Allergien können Betroffene stark belasten und Ängste, Nervosität oder auch Depressionen hervorrufen. Zusätzlich wirken sich Angst, Stress oder Unruhe negativ auf Allergiker aus. Häufig lösen seelische Probleme bei Neurodermitikern und Asthmatikern neue Schübe aus oder verstärken die Symptome.

Eine Psychotherapie kann bei starken Ängsten den Krankheitsverlauf vieler Allergieformen günstig beeinflussen. Das gilt vor allem bei Asthma, Neurodermitis, schwerer Nahrungsmittel- oder Insektengiftallergie. In der Therapie geht es hauptsächlich um emotionale und soziale Konflikte, die mögliche Beschwerden hervorrufen oder verstärken. Es gibt dabei verschiedene Therapieformen: Verhaltens-, Einzel,- Paar- oder Familientherapie, aber auch tiefenpsychologische Verfahren. Eine jahrelange Psychotherapie ist bei Allergien aber in der Regel nicht erforderlich.

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