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Allergie: Duftstoffe sind häufig ein Auslöser

Allergie auf Duftstoffe
Künstliche Duft- und Aromastoffe können zu Pickeln und Hautausschlag führen. © Fotolia Deutschland

Eine Allergie auf Duftstoffe ist gar nicht selten

Duftkerzen sind nicht so harmlos, wie es scheint. Laut Umwelbundesamt reagieren eine Million Menschen in Deutschland allergisch auf die enthaltenen Duftstoffe. Dies macht sich durch Kopfschmerzen, Übelkeit, Asthma oder Hautausschlag bemerkbar.

Eine Studie der Gesellschaft für Umwelt- und Innenraumanalytik hat ergeben, dass viele Düfte und Aromastoffe die Luftqualität teils dramatisch verschlechtern. Viele Produkte geben nämlich allergene Stoffe an die Raumluft ab. Dazu zählen beispielsweise Ketone oder Aldehyde wie Formaldehyd. Und diese wiederum gelangen über die Atemluft in den Körper. Viele Menschen reagieren daher allergisch auf Duft- und Aromastoffe. Folgen wie Kopfschmerzen, leichte Übelkeit und Asthma können die Folge sein. Aber auch Hautausschläge und Pickel sind keine Seltenheit. Sie können sich durch Körperkontakt mit dem Allergen entwickeln.

Lüften, waschen, reinigen: besser als Duftkerzen

Eine andere Lösung, als die Auslöser der allergischen Reaktionen konsequent zu meiden, gibt es bislang nicht. Entsprechend raten die Experten auch, besser die Quelle des schlechten Duftes zu entfernen, statt den Geruch mit anderen Gerüchen oder Düften zu überdecken. Somit kann es helfen, einfach häufiger die Gardinen zu waschen, die Polster oder den Teppich reinigen zu lassen, statt diese munter mit Düften zu besprühen.

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