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Allergie-Behandlung: Das sind die Top-10-Maßnahmen

Maßnahmen gegen Allergien
Muttermilch schützt Kinder lebenslang vor Allergien. © obs, Techniker Krankenkasse

Alternative Heilmethoden gegen Allergien

Mit Allergien ist nicht zu spaßen. Sie sind im schlimmsten Fall tödlich, im günstigsten aber zumindest sehr nervig. Allergien sind in Deutschland weit verbreitet: Fast jeder Dritte ist in irgendeiner Form schon einmal mit Allergien in Kontakt gekommen. Heuschnupfen, Juckreiz, Quaddeln oder Atemnot sind die Symptome. Tendenz: steigend. Die Schulmedizin kann nicht wirklich helfen. Manchmal helfen aber alternative Heilmethoden.

Was in letzter Konsequenz hinter Allergien steckt, ist noch immer nicht vollständig erforscht. Ein paar Dinge sind aber bereits klar. Was können wir also tun?

1. Weniger Fast Food essen!

Wer dreimal wöchentlich bei Burgern oder Pommes zulangt, erhöht sein Allergierisiko erheblich. Das ergab eine Studie der Uni Münster. Also: Finger weg! Fast Food sollte es nur ausnahmsweise geben.

2. Stillen!

Ernähren Sie Ihr Baby in den ersten vier Monaten ausschließlich durch Stillen. Gestillte Kinder leiden deutlich weniger an Allergien. Kinder, bei denen Eltern oder Geschwister Allergiker sind, die nicht gestillt werden können, sollten mit einer speziellen Hydrolylsat-Nahrung gefüttert werden.

3. Auf Raum-Schadstoffe achten!

Wenn Sie einen Schrank oder einen Bodenbelag kaufen, sollten Sie nicht nur Form und Farbe berücksichtigen, sondern auch einmal daran riechen. Müffelt die Neuanschaffung stark nach Chemie, dann lieber etwas anderes kaufen. Falls der Neuling nach zwei, drei Wochen noch immer das Zimmer verpestet, können Sie das beim Verkäufer reklamieren und den Stinker umtauschen. Gut ist es auf jeden Fall, die Wohnräume täglich morgens und abends zu lüften. Öffnen Sie dazu gegenüberliegende Fenster jeweils fünf bis zehn Minuten lang.

4. Schimmel nicht tolerieren!

Entdecken Sie in der Wohnung Schimmel (dunkle Punkte oder Flecken an Wänden und Decke) oder riecht es stockig, dann besteht dringender Handlungsbedarf! Schimmel ist ein hochgradiger Allergieauslöser! In den meisten Fällen entsteht Schimmel durch Probleme in der Baustruktur (Kältebrücken, undichte Fenster und Türen, aber auch Dauerlüften), durch die Mauerteile ständig feucht sind. Dann genügt einfaches Überstreichen mit Schimmelfarbe natürlich nicht! Falls Sie Mieter sind, sollten Sie die unverzügliche Beseitigung des Schimmel -Problems verlangen. Achten Sie darauf, dass sich der Staub bei den Arbeiten nicht in der ganzen Wohnung verteilt.

Auch weniger Fleisch essen hilft

5. Halten Sie Kontakt zur bäuerlichen Landwirtschaft!

Menschen, die mit Pferden und Kühen oder mit Getreidespeichern zu tun haben, sind deutlich weniger allergieanfällig. Das gilt auch für Kinder von Müttern, die während der Schwangerschaft oft auf Bauernhöfen waren.

6. Verzichten Sie auf schädliche Gewohnheiten und Lebensumstände!

Zigarettenrauch und Luftschadstoffe werden für die Entwicklung von Allergien verantwortlich gemacht. Nichtraucher und auch Menschen, die nicht direkt neben der Autobahn wohnen, haben erwiesenermaßen weniger Allergieprobleme. Es ist außerdem bekannt, dass Rauchen (auch passives) während der Schwangerschaft und der Stillzeit Allergien und Asthma beim Kind fördern können.

7. Essen Sie weniger Fleisch und dafür mehr Bio-Lebensmittel!

Fleisch ist oft mit Antibiotika, Hormonen und Beruhigungsmitteln belastet. Insbesondere die Antibiotika stehen unter Verdacht, Allergien zu fördern. Steigen Sie um auf Bio-Produkte und beschränken Sie sich auf ein oder zwei Fleischmahlzeiten pro Woche. Es kann auch sinnvoll sein, bei anderen Lebensmitteln ebenfalls auf Bio umzusteigen. Konventionelle Nahrung ist mal mehr, mal weniger stark mit unterschiedlichsten Giften kontaminiert. Einige davon können Allergien auslösen.

8. Wählen Sie eine gute Krankenkasse!

Gerade in dem Allergiebereich erzielen Homöopathen mitunter gute Behandlungserfolge. Bestimmte Krankenkassen bezahlen solche alternativmedizinischen Therapien.

9. Wählen Sie einen guten Arzt!

Lassen Sie nicht jede Erkältung mit Antibiotika behandeln! Gute Ärzte wissen, dass ein funktionierendes Immunsystem viel wichtiger für die Gesundheit ist. Antibiotika zerstören die Darmflora, die ein wesentlicher Bestandteil der körpereigenen Gesundheitspolizei ist.

10. Schüssler-Salze

Insgesamt gibt es 27 verschiedene Schüssler Salze. Die Therapie damit beruht auf der Annahme, dass Krankheiten wie Allergien die Folge von Mineralmangel sind. Die Tabletten oder Globuli enthalten Mineralsalze in homöopathischer, also sehr geringer Dosierung. Zwar gibt es bis jetzt keine wissenschaftlichen Studien zur Wirksamkeit von Schüssler Salzen. Dennoch konnten sie bereits vielen Allergikern helfen, die Symptome zu reduzieren. Dabei ist es aber ganz wichtig, dass man die Tabletten regelmäßig nimmt.

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