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Akzeptanz für Down-Syndrom: Mutter fordert Umdenken der Gesellschaft

Keine Angst vor Down-Syndrom: Eine Mutter fordert Umdenken
Keine Angst vor Down-Syndrom: Eine Mutter fordert Umdenken Joelle ist überglücklich mit Tochter Josee Hope 00:01:08
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Joelle kämpft dafür, dass Trisomie 21 akzeptiert wird

Joelle Kelly (37) ist mit ihrem dritten Kind schwanger, die Vorfreude ist riesig. Doch in der 12. Schwangerschaftswoche dann der große Schock: Die Ärzte stellen bei ihrem Kind das Downsyndrom fest. Für die Australierin und ihren Mann bricht eine Welt zusammen. Zudem empfehlen ihr die Ärzte, das Kind abzutreiben. Das kommt für das Paar aber nicht in Frage.

Trotz vieler Unsicherheiten entscheiden sie sich für das Baby. Mittlerweile ist die kleine Josee Hope vier Jahre alt und putzmunter. Dass sie selbst die Diagnose so negativ aufgefasst hat, kann Joelle nun nicht mehr verstehen. Sie kämpft dafür, dass die Gesellschaft Trisomie 21 akzeptiert und es nicht als etwas Schlechtes abtut. Warum? Das sehen Sie im Video.

Mittels einer Blutprobe können Schwangere auf eine mögliche Chromosomenveränderung ihres Kindes untersucht werden. Etwa 90 Prozent der Schwangeren, bei deren Kind das Downsyndrom nachgewiesen wird, entscheiden sich inzwischen für eine Abtreibung.

Joelle möchte keine Schwangere bevormunden, sie möchte ihnen aber bei der Entscheidung helfen. Die Gesellschaft solle endlich umdenken, fordert sie. Denn das Leben, auch wenn es viele behaupten, sei längst nicht vorbei, wenn man ein Kind mit Down-Syndrom erwartet - im Gegenteil! Die Australierin wäre sogar froh, wieder ein Kind mit Down-Syndrom zu bekommen.

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